Doctor Mißpickel sah nicht mehr mit den ernsten feurigen Augen wie bisher, sondern diesmal mit sehr milden, freundlichen Blicken auf seinen Sohn und die Mutter, und weil er fühlte, daß es ihm in den Augen zu kribbcln anfing, und sie ihm Wider Willen feucht werden wollten, so zwang er sich durch eine Priese Taback zum Riesen, und sagte: „Run, Madame! wer weiß, ob ich Sie nicht einmal beim Worte nehme!"
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wahr wurden und Karl auf ihn zusprang, und ihn jubelnd zu seinem Kuchen hinführte, sagte er verbindlich zu M.Hirt: „Madame! Sie werden durch Ihre große Güte meinen ungezogenen Buben ganz verwöhnen und ihn mir am Ende gar abspenstig machen!" — „O," antwortete sie, „ich wollte, ich könnte das, und er würde mein Kind!" —
„Aber Madame haben ja selbst schon sechs eigne lebendige Kinder, wie ich vernommen!" erwiederte er.
„Das wohl," sagte sie sanft, „allein die Kinder sind ja unser größter Reichthum, und mir ist ein lieber Knabe gestorben, der jetzt eben so groß fei» würde, wie Ihr Sohn, und wenn ich Ihren Karl um mich habe, so denke ich immer: mein Kind sei mir wieder geschenkt! — Da Zhr Kleiner keine Mutter mehr hat," — setzte sie freundlich hinzu, „so könnten Sie mir ihn eigentlich wohl ganz überlassen'" „Ja! ja! ich will bei Mutter Hirt bleiben!" rief Karl und umschlang sie liebevoll.

