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seiner Mutter wirklich erstaunt und gerührt, die ihm ein sicherer Bürge schien, daß sie selbst eine vortreffliche Frau sein müsse; aber dennoch war er auch fest entschlossen, Adolphs Standhaftigkeit aus die härteste Probe zu stellen. Er unterließ nicht, die Schwester davon zu unterrichten, und ob ihm diese gleich die dringendsten Gegenvorstellungen machte, so blieb er dennoch fest dabei, die Augenoperation morgen wirklich vorzunehmen. Zugleich mußte sie ihm versprechen, mit den drei übrigen Kindern auch gegenwärtig zu sein, denn er wollte ja doch auch sehen, was diese dazu sagen würden.
Adolph ging nun der Mutter nicht mehr von der Seite, sondern stand immer neben ihr und sah sie mit wehmüthig freundlichen Blicken an, denn ihm fiel doch im Stillen ei», daß morgen zwar die Mutter seine gesunden Augen besitzen, er sie
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aber dann nicht mehr würde ansehen können. Auch überlief ihn wohl ein kleiner Schauder, wenn er an das Ausschneiden selbst gedachte; allein sein Ent- schluß stand dennoch fest, und sobald er nur die Mutter über Schmerzen klagen hörte, so verschwand jedes andere Gefühl, und nur die Freude, die Augen seiner liebe» Mutter selbst retten zu können, blieb in seiner Brust zurück.
So hatte er denn ohne Furcht den andern Tag erwartet, und war, da seine Mutter nack Tische gewöhnlich etwas zu ruhen pflegte, indeß zu seinen

