Da schlägt der Wandrer mit dein Stab, Äls mäht' er reife Halmen ab,

Die Räuber alle nieder.

Der Morgen kommt in Purpur-Glurh, Der Thau glänzt noch am Schilfe,

Da schwimmt ein Mägdlein in der Fluth, Die Mutter ruft um Hülfe.

Und in den Strom stürzt sich geschwind Der Jüngling, faßt das arme Kind,

Und zieht's hinauf an's Leben.

Der Wandrer aber ferne steht,

Und winkt, indem er weiter geht,

Der Mutter es zu geben.

Und vorwärts durch die freie Welt, Rastlos geht's in die Weite;

Da naht das Laster sich, und stellt Dein Züngling sich zur Seite.

Es sagt ihm süße Worte vor,

Schon neigt er willig ihm das Ohr,

Schon faßt das Lamm der Tiger.

Da hört er, wie der Wandrer spricht: Ajouivuto mori! wanke nicht!"

Und er besteht als Sieger.