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Hauptquartier abgeschickt haben, allwo der Herr Pastor bereits seit 8 Tagen die Stelle eines Feldprob- stes versieht, und das ist kein Spaß. — Wie? —
von Struhl.
Ich halte mich an den Brief, sein Inhalt zeugt gegen den Knaben, er ist von der Hand einer Frau geschrieben, die sich Jeanette Dumartain nennt, und unstreitig die Gattin des berüchtigten Partheigän- gcrs gleiches Namens ist, der uns schon so vielen Schaden zugefügt hat, und der den offnen, ritter. lichcn Krieg zu einer Räuberei herabwürdigt. In der letzten Affaire ist er unser» Husaren auf eine unbegreifliche Weise entkommen, ob er gleich schwer verwundet war. Wir hielten ihn bisher für todt, weil wir durch Ueberläufcr erfuhren, daß er bis jetzt zu seinem Corps noch nicht zurückgekehrt sei; der Brief aber beweist, daß er lebt; seine Gattin dankt ihm darin für die Nachricht von seinem Leben und meldet ihm, daß bei Anbruch des Tages, seinen Wünschen gemäß, die feindlichen Truppen den Ort seines Aufenthalts überfallen und ihn befreien würden. Diese Nachricht kam noch zur rechten Zeit in unsere Hände, so daß wir den Feind nach Gebühr empfangen konnten. Eine so glückliche Wendung verdanken wir nur den Kosaken, die den Brief auffinge». Der Bube hingegen muß wissen, wo sich der Anführer des Streifcorps aufhält, sonst hätte
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