er, ihn herabzulassen, und machte nun selbst den Toten lebendig.
Als sie nun miteinander wieder von dannen zogen sprach unser Herrgott zum Schwaben: „Komm her, wir wollen miteinander das gewonnene Geld teilen und dann voneinander scheiden, denn wenn ich dich allewege und überall sollte vom Galgen erledigen, würde mir das zu viel," Nahm also die zweihundert Gulden und teilte sie in drei Teile, Als solches der Schwab sahe, fragte er: „Ei, Lieber, warum machst du drei Teile, so doch unser nur zween sind?" — „Ja," antwortete unser lieber Herrgott, der eine Teil, der ist mein; der andre Teil, der ist dein, und der dritte Teil, der ist dessen, der das Leberlein gegessen hat!" Als der Schwab solches hörte, rief er fröhlich aus: „So hab' ich's beiGott und allen lieben Gottesheiligen doch gegessen!" Sprach's und strich auch den dritten Teil ein und nahm also Urlaub von unserm Herrgott,
Vie verzauberte Prinzessin.
Es war einmal ein armer Handwerksmann, der hatte zwei Söhne, einen guten, der hieß Hans, und einen bösen, der hieß Helmerich. Wie das aber wohl geht in der Welt, der Vater hatte den bösen mehr lieb als den guten.
Nun begab es sich, daß das Jahr einmal ein mehr als gewöhnlich teures war und dem Meister der Beutel leer ward. Ei, dachte er, mau muß zu leben wissen. Sind die Kunden doch so oft zu dir gekommen, nun ist es an dir

