werten Herzens, und das kluge Hänsel machte sich vom Lager auf, wollte wieder blanke Steine suchen, aber da war die Thür des Waldhäusleins fest verschlossen, denn die Mutter hatte es gemerkt und darum die Thür zugemacht. Doch tröstete Hänsel abermals das weinende Schwesterlein und sagte:Weine nicht, lieb Gretel, der liebe Gott weiß alle Wege, er wird uns schon den rechten führen."

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abgebrannt, und da Hänsel und Gretel Hunger hatten, verzehrten sie ihr Stücklein Brot. Wer nicht kam, das waren die Eltern. Und nachher sind die Kinder wieder eingeschlafen, bis es dunkel wurde, da waren sie noch im­mer allein, und Gretel fing an zu weinen und sich zu fürchten. Hänsel tröstete sie aber und sagte: Fürchte dich nicht, Schwester, der liebe Gott ist ja bei uns, und bald geht der Mond auf, da gehen wir heim."

Und wirklich ging bald darauf der Mond in voller Pracht auf und leuchtete den Kindern auf dem Heimweg und beglänzte die silberweißen Kieselsteine. Hänsel faßte Gretel bei der Hand, und so gingen die Kinder miteinander fort ohne Furcht und ohne Unfall, und wie der frühe Morgen graute, da sahen sie des Vaters Dach durch die Büsche schimmern, kamen an das Waldhäuslein und klopften an Wie die Mutter die Thür öffnete, erschrack sie ordentlich, als sie die Kinder sah und wußte nicht, ob sie schelten oder sich freuen sollte, der Vater aber freute sich, und so wurden die beiden Kinder wieder mitGottwillkommen in das Häus lein eingelassen.

Es währte aber nicht lange, so wurde die Sorge aufs neue laut, und jenes Gespräch und der Beschluß, die Kin der in den Wald zu führen und sie dort allein in des Himmels Fürsorge zu lassen, wiederholten sich. Wieder hörten die Kinder das traurige Gespräch mit an, beküm-