Als er ausgesungen hatte, flog er fort. Die Kette hatte er in dem rechten und die Schuhe in dem linken Pfötchen, und er flog weit weg nach einer Mühle, und die Mühle ging klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp. In der Mühle saßen zwanzig Knappen, die behauten einen Stein und hackten hick hack, hick hack, hick hack, und die Mühle ging klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp. Da setzte sich der Vogel auf einen Lindenbaum, der vor der Mühle stand und sang: „Meine Mutter, die mich g'schlacht',
da hörte ein Knappe auf.
Mein Vater, der mich aß, da hörten noch zwei auf und hörten zu.
Meine Schwester, da» Marlenichea, da hörten wieder vier auf.
Sucht alle meine Beenichcn.
NUN hauten nur noch dreizehn,
Bind't sie in ein seiden' Tuch, jetzt nur noch sieben.
Legt» unter
jetzt nur fünf,
den Wachholderbaum.
Nur noch einer,
Kiwit, Kiwit,
Wa» für ein schöner Vogel bin ich."
Da hielt der letzte auch inne und hatte das letzte noch ge hört. .Vogel," sagte er, .was singst du schön! Laß mich das auch hören, singe das nochmals." „Nein," sagte der Vogel, .zweimal singe ich nicht umsonst; gieb mir den Mühlstein, so will ich es nochmals singen." „Ja," sagte er: .wenn er mir allein gehörte, so solltest du ihn haben." Da

