Im folgenden Jahre ein neues Geschenk, und das letzte, denn dreimal nur schenken die Störche; sie warfen den kleinsten Storch hinab, aber der Sturz kostete dem noch schwachen Vogel das Leben. Die Kinder standen bedauernd umher, und bestatteten das Thier unter einer großen Eiche. Der hat Egypten nun gar nicht kennen gelernt!" sagte

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Storchnester ausstieß, mußt Du ihn desto mehr dafür lieben, denn es ist gar traurig, wenn Einer Unrecht thut."Ach!" rief Georg,wo nur die zwei andern Störche geblieben sind? Ich hatte sie so lieb! und sie wollten so gern bei uns bleiben."Sie werden ein anderes Nest gesunden haben; Gottes Welt ist weit."

Der Knabe fragte nicht weiter und bewahrte die Fe­der sorglich. Es war Herbst und die Störche zogen fort, aber der Frühling brachte sie wieder, und als das Weib­chen brütete, warf es ein Ei aus dein Neste hinab. Georg und die Geschwister standen zufällig vor dem Hause, und der Knabe lief herzu, das Ei aufzuheben, welches auf einen Strohhaufen gefallen und daher unversehrt geblieben war. O," rief er, jetzt schenken sie uns ein Ei, wie dankbar sie sind, die lieben Störche!"