lief) und erwiederte:Eines sollst Du mir versprechen, daß Du daß Du Dich nicht todtschießen lassen willst, das sage mir." Er lächelte:Ich verspreche Dir, daß ich nicht wünschen will, todtgeschossen zu werden, mehr mußt Du nicht begehren, und nun lebe wohl, kleine gute Marie, und Gott sei mit Dir!"

Wilhelm und ich standen am nächsten Morgen um drei Uhr mit Herrn Flohr auf; er frühstückte hastig, um­armte uns dann fest und innig, flüsterte mir noch zu: Denk' an meinen Nachfolger und an meine Bitte," und eilte in den Wagen. Der rollte fort und nahm uns so viel! Ach! das war eine bittere Stunde. Später fan­den wir auf Herrn Flohr's Schreibtisch Briefe an Mama, an uns, an Marie, und Geldgeschenke für die Leute; daß er diese nicht selber gegeben, um dem Danke auszuwei-

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Herr Flohr dankte sichtlich gerührt; er sprach heiter und zutraulich mit Marie, aber sie antwortete nicht viel. Endlich sagte sie:Nun muß ich Dir Adieu sagen." Da sie schwieg, drückte er ihre Hand und sagte:Bleibe ein gutes Kind und mache Deinen Eltern Freude, und vergiß Deinen Freund, den Grenadier nicht." Sie weinte bitter­