mir zu Gefallen hat Tante ihn selber gemacht." „Dann sei so gut und bringe ihn dem jungen Herrn hier, der die Fische verzehren wird." Bei diesen Worten zog Otto die in Papier gewickelten Fische aus der Tasche und warf sie dem Kater hin. Marie war sehr pikirt und ging gekränkt fort; ich ging ihr nach,' denn ich sah, daß sie ihre Thränen trocknete. — „Für Dich waren die Fische ja zu klein, Marie." Nun schluchzte sie laut: „Otto hätte sie mir doch zeigen können."
Otto kam jetzt herzu, und sagte: „Höre, Marie, wenn Du eifersüchtig auf den Kater bist, so rathe ich Dir, hei- rathe ihn, denn alsdann muh er alle Fische mit Dir theilen." Die Kleine mußte wider Willen lachen, und wir gaben ihr die Blumen, welche wir dem See abgenommen, und sangen das kleine Lied, um sie zu zerstreuen. Sie
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immer im Stalle residirt und Nachts auf dem Rücken des einen Wagenpserdes zu schlafen pflegt. Stallmeister kam mit gekrümmtem Rücken zum Vorschein, und von einer anderen Seite erschien Marie im vollen Lauf. „Wo, wo sind die Fische?" fragte sie. „Wo ist der Salat, Marie?" „O, den habe ich selber aufgezogen und gewaschen, und

