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Neunzehnter Sonntag.
Die Brüder haben zu Anfang Alles erzählt vom ver- sioffenen Jahr, aber sie haben ganz vergessen zu erzählen, weshalb Josephine nicht wehr bei uns ist. Das ist eine hübsche, traurige Geschichte. — Sie hatte gar keine Verwandte mehr am Leben, nur eine alte Tante, welche über zwanzig Jahre in Amerika gelebt hat. Von dieser bekam sie plötzlich einen Brief, der für sie an die Pensions-An- statt in Paris geschickt war, und die Tante schrieb: „Du mußt jetzt ein ziemlich großes Mädchen und ziemlich vernünftig sein. Mit Kindern gebe ich mich ungern ab, aber junge Leute habe ich gern; komm daher jetzt zu mir, und sei meine Tochter; Du wirst bei nur Liebe und Sorgfalt nicht entbehren." Die Vorsteherinnen der Pension schrieben an Mama und meinten, Josephine dürfe das Anerbieten

