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Hier ist nun der Brief, hier ist er!

Meine kleine, liebe Marie! Wenn man eine Wohl­that von Jemandem empfangen, ist es sehr natürlich, des Gebers in dem Augenblicke zu gedenken, wo man Nutzen von derselben zieht. Das ist jetzt mit der Chocolade der Fall gewesen, und ich habe Deiner dankbar und freundlich gedacht. Du sagst nun zuverlässig:Ach, der arme Flohr! Nun hat er Hunger und Kummer ausgestanden, und wo das wohl gewesen sein mag?" Ich will Dir Alles erzählen.

Wilhelm wird Dir mitgetheilt haben, daß ich in einem großen, schönen Hause einquartiert war, wo es mir sehr wohl erging, obgleich ich mein Zimmer mit drei Kameraden theilen mußte. An solche Dinge muß man sich gewöhnen, und thut es um so leichter, weil der Soldat sich von jedem gegenwärtigen Zustande, und größtentheils mit Recht, sagt:So gut wird's nicht bleiben!" Nach drei Rasttagen mußten wir von dort aufbrechen; die alte Haushälterin sah uns ungern scheiden, weil wir, wie sie sich ausdrückte, schickliche Leute wären.Der Herr Offizier," fügte sie hinzu,kann ja vielleicht auch recht gut