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gewissenhafter und sehr gutherziger Mann ist. Daß er Dich zur Thüre hinausgesetzt hat, freut mich außerordentlich; ich hoffe, er wird es thun, so oft der Anlaß dazu sich darbietet. Du nmßt so lange in Respect gehalten werden, bis Du Deine Leidenschaften beherrschen lernst. Ein so innerlich stolzes Herz, wie Du es hast, müßte in dieser Beziehung schon geförderter sein.

Das Reisebesteck, welches Deine verehrte Großmama mir gesandt, ist mir aus ihren gesegneten Händen ein unendlich theurer Beweis des Wohlwollens. Benutzen kann ich es in diesem Augenblicke nicht; es würde schlecht zu meiner ganzen Lage passen, aber bewahren will ich es wie einen Schatz, auf den ich oftmals mit dankbaren Ge­fühlen Hinblicken werde. Hätte mein Oberst dies schöne Geschenk gesehen, sicherlich würde er sagen:Also meine Herren Grenadiere führen silberne Bestecke mit sich, während ihr armer Teufel von Oberst mit einer eisernen Gabel ißt?"

Lebe wohl, theurer Otto, Du kennst alle Ergebenheit und Liebe, welche mein Herz Deiner Umgebung bewahrt; sprich sie ihnen in diesenr Sinne aus. Lebe wohl, Gott behüte Euch Alle.