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der Landstraße abwärts, unter den Schatten einiger Büsche, und schlief sanft ein, sanft, wie das gute Gewissen schlafen läßt. Nicht lange jedoch, so verfiel er in wilde Träume; es war ihm, als werde er von reißenden Thieren verfolgt und angegriffen, als fühle er ihren heißen Athem an seiner Wange, ihre Tatzen auf seiner Brust. Er fuhr keuchend empor Gottlob, es war ein Traum gewesen! Er strich die Haare aus dem Gesichte, lächelte vergnügt, stand auf und griff nach seinem Korbe. Erstarrt zog er Blick und Hand von demselben zurück. Alles Brod war fort aus demselben, oder lag zertreten und zerbissen auf dem Boden. Ein Laut tiefen Schmerzes rang sich aus des Knaben Brust; er schaute umher, dort, dort am Abhänge gingen Bursche mit zwei Hunden; diese hatten ohne Zweifel sein Glück zerstört.Ach," dachte er,man sagt wohl, das Glück kommt im Schlaf, aber ich sehe wohl, daß man nicht schlafen darf, wenn man reich werden will!"

Abends war er noch stiller, noch gedankenvoller; überdies hatten die alten Frauen gezankt, daß er keine Semmel mitgebracht, und ihn eine Nachtmütze genannt, was ihn sehr verdroß. Seine Mutter blickte ihn zärtlich