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denn Du kannst durch den Verlust desselben Manches lernen.
Der thörichte Wunsch meines Bruders hat Dich verleitet, zu denken, im Gelde stecke das Glück; Du warst bescheidener als er, oder trautest Dir auch mehr zu, und glaubtest mit der kleinen Summe viel gewinnen zu können. Der Wunsch nach Gewinn brachte Dich aus einen Gedanken, der so nahe lag, und den Du doch niemals noch gehabt, denn hättest Du nicht schon immer für Andere mit Beeren, Besen oder dergleichen zur Stadt gehen können? — Du gingst nun und machtest einen guten Handel, weil man Dir die Früchte zu billigem Preise ließ; dann kauftest Du Brod ein, um daran zu gewinnen. Das war verkehrt; Du hättest das Geld in die Tasche stecken und nach Hause bringen sollen, statt theurer verkaufen zu wollen, als der Bäcker das Brod giebt. Dein ehrliches Herz machte den Handel zu Schanden. Daß Du der alten Liese das Geld borgtest, war eine Einfalt; Du weißt, daß sie es schlecht anwendet, und daß Du es nimmer wirst wieder zu sehen bekommen. Man muß auch Nein sagen können, wenn es richtig ist. — Am zweiten Tage brachte

