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waren; der älteste Vetter, Leonhard, ist bereits auf Schulen; er war nur seht mit den Seinigen, weil er lant^c Zeit das Fieber gehabt und der Doctor ihm eine Luftverände­rung anempfohlen hatte. Wir fragten ihn sehr aus. Er erzählte, daß er bei seiner Aufnahme im Pädagogium außerordentlich von den Knaben gemißhandelt worden sei; er habe sich jedoch weder Weichlichkeit noch Verstimmung anmerken lassen, und das habe ihnen Respect eingeflößt und ihnl schnell Freunde erworben. Sein Zimmer theilte er mit zwei anderen Knaben, von denen der Eine Stu- bensenior war; dieser hat ein Stehpult zunl Arbeiten, führt das Regiment und verwendet die jüngeren Knaben zu seinem Dienst. Leonhard sagte, der Herr Senior habe ihn tüchtig geschickt, er habe einheizen müssen, das Licht putzen und hundert Dinge mehr.

Jetzt ist Leonhard Senior, und ein jüngerer Bruder seines ehemaligen Gebieters steht unter ihm; aber Leonhard macht keinen Gebrauch von seiner Befugniß.Ich schicke die Kleinen gar nicht," sagte er,ihnen wird das Arbeiten schwerer wie mir, weshalb sollte ich ihnen Zeit rauben; was ich bedarf, hole ich mir selber." Otto sah nachdenklich