Bescheerung für Wilhelm und mich aufgeputzt war. Dies ist Mama's Blumenkabinet, und man kann es in Wahrheit so nennen, denn es enthält auf Tischen, auf Gestellen, in Körben und Vasen Blumen aller Arten, und ist wunder» hübsch. Hübsch erleuchtet, war zwischen Mama's lieben Blumen für uns bescheert; keine große Dinge, lauter liebe
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heuer geschäftig; wir rannten und sprangen und flüsterten, trugen und schmückten den ganzen Tag. Vorbereitungen sind doch eine sehr große Freude; Mama hatte uns den Eßsaal zugestanden, und darin wirthschafteten wir. Es war kein kleiner Spaß, als Alle hereiir kamen, die Haushälterin an der Spitze, und Alle in ihren besten Kleidern. Sie freuten sich ganz unbefangen, und Christian war besonders seelenvergnügt. Während wir damit beschäftigt waren, hatte Mama unvermerkt die Thüren des anstoßenden Zimmers aufmachen lassen, imb plötzlich blickten wir in dies erleuchtete Kabinet, in dessen Hintergründe eine kleine
nützliche Kleinigkeiten, wie man sie so gerne hat; dann aber auch schöne Bücher, eine getreue Abbildung des Hauses mit den nächsten Gartenanlagen, und eine eben so getreue von Mama's Wohnzimmer; beides von ihr entworfen und

