und Geschwistern einen guten Morgen. Wenn das Wetter schön ist, geht der Vater mit den Kindern in den Garten. Der Vater zeigt ihnen schöne Blumen, Bäume und Sträu­cher. Die Kinder freuen sich darüber, und fragen den Vater, wer alle die schönen Pflanzen gemacht hat? Die hat der liebe Gott gemacht zum Nutzen der Menschen, sagt der Vater, und artige Kinder dürfen sich auch darüber freuen. Da lernen die Kinder den lieben Gott kennen und zu ihm beten. Jetzt geht der Vater wieder mit den Kindern nach Hause. Nun nehmen die Kinder ihr Buch in die Hand, besehen die schönen Bilder und wollen auch lesen. Das Lesen aber kommt nicht von selbst und die Kinder müssen sich Mühe geben, es zu lernen. Fleißige Kinder lesen täglich und dann ist der Vater mit ihnen zufrieden und der liebe Gott auch. Außer dem Lesen lernen die Kinder auch schreiben. Wenn sie das verstehen, so können sie einen Brief an ent­fernte Verwandte und Freunde schreiben. Darauf bekommen sie dann eine Antwort, die sie wieder lesen können. Beides macht ihnen große Freude. Ferner lernen die Kinder noch rechnen, denn das Rechnen kommt im Leben bei allen Men­schen vor, bei den großen wie bei den kleinen. Darum lernt Ihr es auch, lieben Kinder.

Die Großmutter.

In einem kleinen Städtchen lebte ein ehrlicher Bürgers­mann mit seiner Frau und einem kleinen Knaben, Namens Heinrich. Einige Häuser von ihnen entfernt wohnte Heinrichs Großmutter, eine alte liebe und gute Frau.

Obgleich Heinrich's Großmutter nicht mit seinen Aeltern in einem Hause wohnte, so gab es doch kein Vergnügen und keine Freude, an der sie nicht Theil nahm. Wurde ein be-