und hier gab es erst recht Etwas zu sehen. Da sahen sie einem Har­lekin zu, der seine tollen Sprünge machte, hier nahmen wilde Thiere die Aufmerksamkeit in Anspruch und dort sang ein Leier­mann, genug,wodieAugenhinsahencherrschteLustundVergnügen.

Arnold und Fritz hatten indessen noch eine andere Lustbar­keit aufgefunden, das war ein stattliches Karussell mit schönen Pferden und einladenden Kähnen und Sesseln. Der Vater ge­währte den Kinderll auch diesen Genuß, und lustig flogen Arnold und Fritz auf ihren Pferden und Emilie und Auguste in einem Kahne beim Klänge der Musik im Kreise herum. Nach Beendiguug dieses Vergnügens gingen die Kinder noch mit ihrem Vater zum Schießplätze, aber kaum dort an­gelangt, erschallte der Ton einer Trommel und die Schützen traten ihren Rückzug nach der Stadt an. Die Kinder folg­ten an der Hand ihres Vaters dem Zuge und erinnerten sich noch lange an das schöne Fest.

Wilhelm und Karl.

Wilhelm und Karl, zwei kleine Knaben, spielten mit einander Ball. Auf einmal flog Wilhelm's Ball in das Fenster des Nachbars. Er kam sogleich aus seiner Stube herunter und hatte einen Stock in der Hand.Wer von Euch hat mein Fenster eingeworfen?"

Der da ist es gewesen," sagte Wilhelm auf Karl wei­send. Karl war ganz betroffen über diese unerwartete Be­schuldigung, die ja ganz und gar nicht wahr war, und traute seinen Ohren nicht, als er Wilhelm so sprechen hörte.

Ehe er sich aber von seinem Erstaunen erholen konnte, hatte ihm der Nachbar schon ein paar tüchtige Schläge versetzt. Nun rief er zwar laut, daß er unschuldig sei, aber der Nach­bar hörte nicht darauf und ging fort.

Einige Zeit darauf waren beide Knaben in der Schule. Wilhelm saß neben Karl, aber über ihm. Der Lehrer hatte

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