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bange gemacht hatte. Auch Herr Fuchs und Fräulein Elster erzitterten bei diesem Geräusch; das böse Gewissen machte sie erbeben. Zudem wollte der Herr Doktor ein verdächtiges Knacken im Busche vernommen haben.
Nur einen Augenblick hatte die Häsin geruht, jetzt setzte sie munter über die Moosbüschel hinweg, die am Fuße der alten Bäume die vorstehenden Wurzeln dicht überkleideten.
Da sprang mit mächtigem Satz der Fuchs aus dem Versteck und die dreiste Elster flog an dem Boden fort, um sich der Häsin entgegenzustellen.
Ehe die Häsin sich's versah, hatte der Fuchs sie an der Kehle gepackt und wollte eben zubeißen, als ein schwerer Stab sausend durch die Luft fuhr und ihm das Rückgrat zertrümmerte.
Stöhnend sank er zusammen und die Elster flatterte betäubt zur Seite; da bogen sich die Aeste auseinander, und Florinde, das Waldfräulein, trat heraus auf den schmalen Weg. Noch einmal hob sie den eisernen Stab, um damit auch die Elster zu zermalmen, — doch besann sie sich eines Besseren und stieß blos verächtlich den Vogel mit dem Fuße bei Seite.
Voll Entsetzen und Scham kehrte die Elster zu der Mutter zurück. Die überstandene Angst und Gefahr hatte das Vögelchen gebessert.
Wenige Tage darauf war die Mutter Florindens angelangt und dann zog der Alte mit der Gattin und der Tochter für immer aus dem einsamen Waldschlosse fort. Die Häschen, mit ihrer Mutter auf's Neue vereint, erhielten noch kostbare Geschenke zur Erinnerung an die Bewohner des Waldschlosses.
Auch Herr Igel, der unermüdliche Lehrer, wurde nicht vergessen, — nur Fräulein Elster ging zur Strafe leer aus, doch verlangte es sie nach den traurigen Erfahrungen der letzten Tage nicht mehr nach fremdem Schmuck. — Das Schloß im Walde' fiel in Trümmer und nur im alten Thurm wohnt noch die Eule, die selten ihren finstern Wohnsitz verläßt.

