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Das

Hichkornchrn.

stand im Wald ein besonders schöner und mächtiger Baum.

Dieser Baum gehörte einem alten Eichhörnchen, welches seit langer Zeit von demselben Besitz ergriffen und, da es ihm allein in dem ast- und blätterreichen Wohnsitz zu einsam und traurig vorkam, den größeren Theil des Baumes an andere Waldbewohner vermiethet hatte. Aus dem stärksten un­tersten Ast hatte das Eichkätzchen selbst sich häuslich eingerichtet. So brauchte es nicht hoch zu steigen und gelangte leicht wieder herab in das dichte Gras unter dem Baum. Etwas höher, im zweiten Stock, hatte eine Holztaube sich eingenistet. Die Familie bestand aus Mann, Frau und zwei Kindern, die sich nicht viel bewegen dursten, denn Frau Eichhörnchen war eine strenge, launenhafte Hausbesitzerin.

Ueber der Taubenfamilie wohnte ein ehrsamer Gimpel, ein alter Jung­geselle, der den Tag mit Rauchen, Träumen, Essen und Trinken verbrachte.

Den obersten Platz auf dem Baum, zwischen den schlanken Ausläufern, hatte eine Blaumeise gemiethet, ein gar zierliches Vögelchen, das viel außer­halb zu thun hatte und selten vor Abend nach Hause kam.

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