umtanzten sie in weiten Kreisen und setzten sich ihr auf Schultern und Locken, liebliche Vogel schwirrten auf und nieder, und schmet­terten ihre Lieder durch die Lüfte, duftende Blumen legten sich als frische Kränze um ihren Nacken und Schläfe, und lustig sprangen die verschiedensten Thiere des Waldes, wie zahme Hündchen, an ihrer Seite. Sie selbst aber blies mit ihren frischen Lippen in das dichte Gewölk des Horizontes, und siehe, schnell zerfloß dasselbe vor ihrem Athem und ließ den blauen Aether hervor schimmern. Sogleich griff die Kleine mit ihren zarten Händen hinauf nach den goldnen Sonnenstrahlen, spann aus denselben ein feines, durch­sichtiges Gewebe, das sie um ein Stück blauen Himmels schlang, und mit diesem schimmernden Kleide umhüllte sie ihren ernsten Begleiter, dann legte sie ihre weichen Händchen auf seinen Arm, und fröhlich plaudernd zogen so die Beiden hinaus in die weite Welt.