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dämmerung nach Beute umher. Da sich auf dem Felde nichts finden ließ, wagte er sich in die Nahe eines Dörfchens. In der ersten Hütte hörte er ein Knäblein weinen, und die Mutter dazwi­schen schelten. Er trat unter das Fenster, und lauschte. Da sprach die Bäuerin: «Wenn du nicht «stille bist, so werfe ich dich zum Fenster hinaus, «daß dich der Wolf frißt."

««Aha!--» dachte Meister Isegrim,«das ««lautet gut. Da bin ich ja wie gerufen gekom- ««men! Ich will nur ein bißchen warten; der «»Knabe sängt ja noch ärger an zu weinen. Nun ««wird sie mir ihn gewiß herauswerfen."»

Weil der Knabe aber bei dieser Drohung noch lauter weinte, so wollte ihn seine Mutter wieder beschwichtigen, und sprach: «Sey nur still, mein »Kind! weine nicht. Fürchte dich nicht vor dem «garstigen Wolfe. Wenn er kommt, so schlagen «wir ihn todt.»

Da schlich der Wolf verdrießlich von dannen.