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Und Brunnenhold ließ sich nieder auf ein Knie, und verehrte den König nach Landcssitte. Darauf stand er aus, und sprach mit Bescheidenheit: „Verzeiht, großer König, daß ich Euch heute bemühe um eine Sache, die Euch eine Kleinigkeit bedünken mag. Ich bin ein junger Waidmann, wie Ihr an meiner Tracht wohl ersehen möget. Nun hörte ich in der Ferne von der That, die Euer künftiger Eidam verrichtet haben soll, und bin hier, Euch zu bitten, ihn dahin zu vermögen, daß er mir vor Euch und Euern Räthen auf einige Fragen freundlich Bescheid geben möge, in Betreff des greulichen Thieres, das er vor Jahr und Tag erleget. Schlaget mir meine Bitte nicht ab, und wundert Euch nicht, bevor 2hr mich ganz gehöret habt."
Dem Könige gefiel aber der edle Anstand des jungen Waidmanns, und willfahrte ihm und ließ den Kohlenbrenner, seinen künftigen Eidam, zu sich entbieten. Und dersel- bige trat murrend herein. Aber der König gebot ihm, um seinetwillen möge er dem Fremdling Bescheid geben auf seine Fragen.
Da neigte sich Brunnenhold gegen ihn, und sprach: „Verzeihet meiner Wißbegier. Ich bin ein junger Waidmann, und möchte gern Kenntniß haben von allem Thier- reich, was da kreucht und fleugt auf und über dem Erdboden. Darum seid so gut, und sagt mir doch, wie der Drache

