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wie die Arbeiter auf dcn fernen Feldern ihre Gcräthe weggeworfen, und in weiten Umkreisen den Fclsenhang erstiegen, und dcn Eingang der Stadt zu erreichen suchten, und wie selbst die Ochsen und Schafe von der Weide liefen, und sich scheu in die Wälder und Ställe flüchteten. Da ward ihm doch auch ein wenig bang um das Herz. Aber er getraucte sich nicht aufzustehen, und von dannen zu fliehen, weil er dann um so gewisser eine Beute der greuclerregendcn Brüt zu werden befürchtete. Und halb in Angst, halb in Ungewißheit, was er thun solle, spielte er immer noch über die Saiten seiner Zither hin, aber seiner Seele war nicht bewußt, was seine Finger thaten. Da er aber sah, daß die Würmer sich also ruhig um ihn gelagert hatten, und auf die Töne zu horchen schienen, griff er wieder beherzter in die Saiten; und immer aufmerksamer wurden die Würmer. Da faßte Adelbcrt noch kühneren Muth, und sang zu den Tönen folgendes Lied.
„Saß ein Knab' am Felsenhange,
Schlug der Saiten Gold;
Kommt aus dunkelm Grottengange Lindwurm hergerollt.
Hinter ihm die Lindwurmsbrut.
Und dem Knaben sinkt der Muth.
Aber von dcn gold'nen Saiten Hört man noch die Töne gleiten,
Und den Zauber ungckannt,
Lockt hervor des Knaben Hand.

