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Zeit, daß er ihm für die Wohlthat, die er ihm und dem Lande erwiesen, gebührende Ehre bezeigen möchte.

Solche freundliche, ehrende Ladung nahm Adelbert an, und wohnte fortan in dem Schlosse des Königs.

Viertes Kapitel.

Äber Adelbert und Leuthold waren noch wenige Wochen ar dem Hofe des Königs, da waren schon die Blätter von den Bäu- men geschüttelt, und die Herbstwinde saußten durch die kah­len Aeste; und noch etliche Wochen, und es war auch schon der Winter da mit seinen kalten Regengüssen, mit Schnee­gestöber unterbrochen. Da saß Adelbert die trüben Tage mit dem König und seinen Großen und Rathgebern manch schönes Stündlein in der hohen Königshalle mit den Mar­morsäulen an dem wärmenden Kamin, und ließ aus seiner Laute einen frühlingshetlen Liederstrauß herausblühen, daß Allen, so ihn hörten, das Herz aufschlug, als ob der Früh­ling mit seinen Blumen und seine» frischen Zweigen und mit seinen Nachtigallen schon hereingekommen wäre in das Land. Und wenn der König sich so recht ergötzt hatte an sei­nem Saitenspiel, da wandte er sich oft zu Adelbert, und sprach:O begehrt nur, was Euch auf Erden gefallen mag, Ihr lieblicher Sänger. 2ch will es Euch geben, so