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wüthe ihm gegenüber, und blickte ihm kampflustig und schlagfertig entgegen. Da bebte der König, und beklagten die Zuschauer den sanften Jüngling. Auch Adclbert griff wieder sanfter und linder in die Saiten, und besänftigte den durch sein voriges Spiel aufgeregten Kriegsmuth in Aller Herzen, selbst in dem Herzen seines trotzigen Gegners. Aber bei seinem Spiel schien er sich nach und nach zu verklären, und seine Locken umwallten ihm im Schimmer der Abendsonne das Haupt rings wie ein goldener Heiligenschein, uud ein wunderbares Licht entwallte mit den Tönen den glänzenden Saiten seiner Zither, und umgab ihn mit wunderbarem Glänze, so daß er endlich einer verklärten Engels- rrscheinung gleich, nur noch über seinem Wcißrößlein zu schweben schien. Da sang er zu seinem wunderbaren Spiele endlich folgende einfache Worte:
„Am Quellcnrand Ein Blumlein stand:
Das Blumlein lacht In Frühlingpracht.
Und groß und schlver Bon Alters her Ein Fclscnstcin Bon oben herein Hoch über die Quelle da hing,
Der achtet das fiille L'liimlein gering.
Ho, Blumlein, ho!
Was lachst du so?

