Ord. Polydesmoidea

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Diplopoden mit einer für jede Art fixen Zahl von Segmenten, meist 20, manchmal 19, selten 21 oder 18, zuweilen bei derselben Art beim Männchen 19, beim Weibchen 20, bei einer Gattung 22 und 29 Segmente. Körperform sehr verschieden, zylindrisch, lulus- ähnlich oder mit mehr oder weniger stark entwickelten Seiten­flügeln. Ohne Augen. Das Gnathochilarium hat ein unpaares großes Duplomentum, das sich mit seiner Spitze zwischen die länglichen Lamellae linguales, die je einen Innentaster tragen, einschiebt, große Stipites mit je 2 Tastern, Mittel- und Außen­taster, und kleine Angelstücke, Cardines. Zwischen Duplomentum und Hyp ostoma oder Gula kein Sclerit. Hintere Abteilung der Backen in 2, vordere in 4 durch Nähte getrennte Stücke geteilt. 2. bis 4. Rumpfsegment mit je einem Beinpaar. Die Sternite des 1. evt. auch des 2. Beinpaares bleiben frei. Die Vasa deferentia des Männchens münden in den Hüften des 2. Beinpaares, die Vulven liegen hinter dem 2. Beinpaar. Alle Teile der Abdominalseg- mente zu einem starren Ring verwachsen. Die Segmente sind durch die Quernaht in das zylindrische oder tonnenförmige, ringsum ganz gleichgestaltete Prozonit un.d das Metazonit, das, wenn solche vorhanden, die Seitenflügel trägt, getrennt. Das Prozonit schiebt sich mehr oder weniger tief in das voran­gehende Segment ein. Auf den Abdominalsegmenten meist Wehrdrüsen vorhanden, die durch die Poren münden; ihre Ver­teilung ist verschieden; sie fehlen stets auf dem 6. Segment. Als Gonopoden dient das 1. Beinpaar des 7. Segmentes. Hüfte und Telopodit des Gonopoden fast immer gelenkig miteinander ver­bunden. Die Hüfte trägt das nur bei einer Familie fehlende Hüfthörnchen, das in die Samengrube des Praefemur hineinragt; aus der Samengrube nimmt die Samenrinne ihren Anfang, die auf dem Femur oder einem Fortsatz desselben, dem Rinnenast, kündet. Gliederung des Gonopodentelopodit je nach den Arten Das Tierreich. 68. Lief.: C. Attems, Polydesmoidea, Strongylosomidae

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