Kurze Einführung in den Palmengarten
Der Palmengarten ist ein Botanischer Schaugarten. Er unterhält Sammlungen und Pflanzungen von Naturformen und Züchtungen vieler Pflanzen. Er dient gleichzeitig der Erholung und Entspannung. Die Flächenausdehnung beträgt rund 22 ha, er liegt rund 100 m N.N. und hat zwei künstliche angelegte Weiher. Auf dem größerem Weiher (1,1 ha) kann man Boot fahren.
Der Palmengarten wurde 1869 als Aktiengesellschaft durch Frankfurter Bürger gegründet und um 1930 durch die Stadt Frankfurt übernommen. Der Garten ist in 4 Abschnitten auf seine heutige Größe angewachsen. Das Palmenhaus und Teile des Gesellschaftshauses stammen noch aus dem Jahre 1869, die Fassade mit dem Wintergarten wurde um 1930 gebaut. Die Pflanzenschauhäuser stammen aus dem Anfang dieses Jahrhunderts, das Karl-Egle-Flaus Anfang der 50er Jahre, die Blütengalerie ist ein Neu- und Ersatzbau aus der Mitte der 60er Jahre. Die Zierpflanzengärtnerei wurde Mitte der 50er und Mitte der 70er Jahre erneuert bzw. neu erstellt. Für die großen Pflanzensammlungen stehen rund 12 000 qm Hochglasfläche zur Verfügung, davon sind 8500 qm Schauhäuser. Bemerkenswert sind die Sammlungen von Orchideen, Bromelien, Kakteen und anderen Sukkulenten, Palmen, Begonien, Aronstabgewächsen und anderen tropischen Zier- und Nutzpflanzen. In der Zierpflanzengärtnerei sind Sammlungen von Kamelien, Azaleen, Geranien, Fuchsien und anderen, daneben im Freiland große Sammlungen von Schwertlilien, Narzissen, Taglilien, Heidekräutern und von zahllosen ein- und zweijährigen Sommerblumen sowie Zwiebelgewächsen aller Art.
In der Blütengalerie rund um das Palmenhaus finden das ganze Jahr über Blumen- und Pflanzenausstellungen statt. Einige kehren jahreszeitlich wieder, andere bringen neue Themen zur Schau. In den Pflanzenschauhäusern und im Karl-Egle-Haus sind die Pflanzen der Tropen und Subtropen nach ihren Klimaansprüchen oder ihrer verwandtschaftlichen Zusammengehörigkeit ausgepflanzt und zur Schau gestellt. Während der Arbeitszeit kann auch die Zierpflanzengärtnerei besucht werden.
Der Palmengarten bietet außerdem Musik verschiedener Kategorien: Sinfoniekonzerte, Unterhaltungskonzerte (im Sommer täglich), Jazzkonzerte, Tanz im Freien und im Festsaa' je nach Jahreszeit.
Zur Unterhaltung sind zwei Kinderspielplätze eingerichtet, eine Parkeisenbahn fährt von Frühjahr bis zum Herbst durch den Garten, $ dieser Zeit kann man auch Boot fahren, oder """ Minigolf spielen oder auf Kinderautos fahren. Sehr geschätzt wird eine große Wiese mit 1 Liegestühlen, die für Ruhesuchende vorbe- g halten ist. Zu allen Jahreszeiten hat der Palmengarten seine besonderen Reize. Der Pflanzenfreund wird immer wieder andere 3 Pflanzen entdecken und neue Anregungen empfangen. Was er sich auswählt oder wovon er sich gerade begeistern läßt, ist ihm stets 4 freigestellt. G. Schosef
Mitarbeiter des Heftes:
Winfried Bardehle, 6600 Saarbrücken, Botanischer Garten der Universität
Helmut Carolus, Wilhelm-Kolb-Straße 3 B, 7500 Karlsruhe 21
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Aja Coester, Siesmayerstraße 61 6000 Frankfurt 1, Palmengarten
Dr. Georg Eberle, Eiswigstraße 50, 2400 Lübeck
Heribert von Esebeck, Waldecker Straße 7 12
6000 Frankfurt 50
Dorothea Franz, Zum Gleichen 2b 13
6370 Oberursel 4
Eugen Hahn, Vorstadt 8 ^
6719 Kirchheimbolanden/Pfalz
Sonja Henrich, Friedberger Landstraße 99 15
6000 Frankfurt 1
Stadtrat Hilmar Hoffmann, Dezernent für Kultur und Freizeit, Stadtverwaltung Frankfurt am Main
Dr. Julius Jaeschke, Fritz-Tarnow-Straße 7 17
6000 Frankfurt 50
Werner Motschenbach, Siesmayerstraße 61 6000 Frankfurt 1, Palmengarten
Dipl.-Ing. Bruno Müller, Siesmayerstraße 61,
6000 Frankfurt 1, Palmengarten
Dr. Gustav Schoser, Siesmayerstraße 61 6000 Frankfurt 1, Palmengarten
Dr. Günther Vogt, Im Sprudel 10 6000 Nieder-Eschbach
