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reicht der Schichtenaufbau des Buntsandsteins bis zum Hauptkonglomerat, also bis zur Basis des Oberen Buntsandsteins herauf; abwärts, zum Fusse der Haardt hin, haben wir die einzelnen Stufen des Hauptbuntsandsteins und weiters den Unteren Buntsandstein in typischer Entwicklung vertreten, dem meist noch Oberrotliegendes, als Rötelschiefer oder Konglomerat ausgebildet, als Unterlage folgt.

Mit dem Gebiet von Neustadt ist insoferne noch eine besondere Analogie vorhanden, als auch hier eine schmale zungenförmige Scholle von hauptsächlich Unterem Hauptbunt­sandstein an Unteren Buntsandstein und Oberrotliegendes im Westen gesetzt ist; der West­rand dieser Scholle zieht sich von St. Martin über die Kropsburg zur Ludwigshöhe hin. Weiter im Gebirge geht dem äusseren Rand parallel eine lange Störungslinie durch, die sich von Albersweiler über Lambrecht bis nördlich von Dürkheim verfolgen lässt. Was das Eden- kobener Gebiet besonders auszeichnet, ist der Umstand, dass hier am Haardtrande, an der Ludwigshöhe, Granit zu Tage tritt; wir finden hier eine der wenigen Stellen vor, wo das Grundgebirge unter der Decke von Oberrotliegendem und Trias freigelegt ist. Der Biotit­granit der Ludwigshöhe bildet eine stockförmige Masse; das Vorkommnis ist auf eine fast 1 km lange, dabei nicht besonders breite Strecke zu beobachten.

Das Gebiet östlich vom Abfall der Haardt besteht aus einem welligen Gelände, das sich gegen den Rhein hin immer mehr abflacht. Die dem Gebirge genäherten Teile der Rheintalebene zeigen in ihren flachwelligen Hügelzügen einen tertiären Untergrund unter der Diluvialdecke. Das Tertiär, das zwischen Edenkoben und St. Martin mit breiten Flächen ausstreicht, setzt sich teils aus miozänen Kalken, teils aus oligozänen Sanden und Konglome­raten zusammen. Nach Osten hin senken sich die Terrain wellen allmählich in die Ebene der diluvialen Terrassen ab. Oestlich von der Stadt bedeckt ein diluvialer Lehm, der Löss, die Flächen, die durch schmälere oder breite nach dem Rhein sich ziehende Alluvialstreifen durch­zogen werden. An einzelnen Stellen ist die Unterlage des Lösses aufgedeckt, so in der 500 m langen und 10 m tiefen Füllgrube am Bahnhof Edenkoben, wo eine mächtige, dem Hoch­terrassenschotter vergleichbare Geröll- und Blockanhäufung über rötlichen und weissen Feinsanden der Freinsheimer Schichten, die an der Grenze zwischen Tertiär und Pleistozän, stehen, gelagert ist.