a) Bodenart

b) Bodeneignung

c) Bodenfeuchte

d) Bodenstruktur

Teilfläche Größe

1)

„Seemarsch" u. „Knickmarsch "

sehr gute bis mittlere Grün­landböden

staunaß und stark staunaß

weit überwieg, m. Zuggräben

ca. 57 ha

2) Moor

3)

„Knickmarsch'

4) Moor

geringwertige mittlere geringwertige Grünlandböden Grünlandböden Grünlandböden

staunaß und stark staunaß stark staunaß stark staunaß

überwieg. weit überwieg. m. Zuggräben

ohne Zuggräben m. Zuggräben

ca. 50 ha

E

ca. 22 ha

S

ca. 14 ha

Feldlerche (Alauda arvensis)

Wiesenpieper (Anthus pratensis)

Kiebitz

(Vanellus vanellus)

Braunkehlchen (Saxicola rubetra)

Schafstelze (Motacilla flava)

Fasan

(Phasianus colchicus) Bekassine

(Gallinago gallinago)

Rebhuhn (Perdix perdix)

12,8 2,7 1,2 1,2 0,6 0,5 0,4 0,4

16,2

2,2

1,4

0,8

12,1 3,8 1,5 2,0 0,3 0,6 1,4 0,5

16,4

5,0

2,9

2,1

Gesamt-Abundanz/10 ha

19,8

20,6

22,2

26,4

Tab. 1: Siedlungsdichten pro 10 ha („bereinigte" Abundanzen, d. h. Bezugsflächen ohne Weg- und Wasserflächen) auf Grünländereien in Marsch (aus Busche 1975, Tab. 3) und Moor

d) Unter Berücksichtigung eines möglicherweise dichtesteigernden Randlinien-Effekts auf Teil­fläche S (Spalte 4) scheint die Feldlerche den feuchteren Teilbereich zu tolerieren (wegen der Bodenstruktur? Angesichts der modernen Entwässerungsmöglichkeiten fragt sich ohne­hin, ob die Feuchteunterschiede,, staunaß" und „stark staunaß" noch eine maßgebliche Rolle spielen.)

Zusätzliche Hinweise für einzelne Arten liefern die Partizipationstabellen 4 a — e.

4.4. Vergleichende autökologische Bemerkungen zu einigen Arten

Die folgenden Ausführungen schließen die Hinweise zur Autökologie von Sommervögeln in der Altmarsch ein (Busche 1975). Es sind nur zusätzliche Aspekte beschrieben, so daß die Aufzählung der jeweiligen Parameter entfällt. Inzwischen veränderte Begriffsbildungen (Opti- malhabitat statt Vorzugsmonotop und Monoplex statt Monotop nach Berndt u. Winkel 1977, 1978, Schwerdtfeger 1963) sind hier aufgenommen.

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