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2. Ökologie
2.1 Bodenkunde, Morphologie:
Besondere Ansprüche, die für die Besiedlung ausschlaggebend oder beeinflussend sind.
2.2 Klimawirkungen, Höhenlage
Großklimatische Einflüsse (kontinentale, maritime Art usw.), Wirkungen des Sub-
klimas
2.3 Vegetationsfaktoren, landschaftliche Bindungen (öktotop)
2.4 Spezielle nist- und nahrungsökologische Ansprüche
3. Ethologie
3.1 Revier
3.1.1 Revierbesetzung (zeitlich), Verhalten von Durchzüglern, Revierbesetzung durch
unverpaarte Vögel
3.1.2 Reviergröße, Reviergrenzen, Revierverteidigung, örtliche Übereinstimmung oder
Trennung von Brutrevier und Nahrungsraum
3.1.3 Reviergesang, jährliche und tägliche Gesangsperiodik
3.1.4 weitere revieranzeigende Verhaltensweisen, insbesondere Lautäußerungen mit
einer Erläuterung ihrer Bedeutung
3.2 Nistplatz
3.2.1 Wahl des Nistplatzes, Präsentierverhalten (Partner)
3.2.2 Nestbau, auch nistplatzanzeigende Verhaltensweisen
3.2.3 Verhalten am Nest, auch Lautäußerungen der Jungen
3.3 Paar
3.3.1 Balz
3.3.2 Paarzusammenhalt, Geschlechtsverhältnis
3.3.3 Verhalten in der Bebrütungs- und Nestlingszeit, Führung der Jungen
3.3.4 Verhalten unverpaarter Männchen und Weibchen
4. Methodologie
4.1 Möglichkeiten und Einsatz von Attrappen (z. B. akustischer und optischer Art)
zum Ausfindigmachen des Vogels, seines Revieres, seines Neststandortes
4.2 ggf. Einsatz und Nutzen von sonstigen technischen Hilfsmitteln (z. B. speziellen
Ferngläsern, Photoapparaten, Fahrzeugen, Booten, Beobachtungszelten, Ansitzen)
4.3 Notwendige und mögliche Kontrollen zur Absicherung der Ergebnisse
5. Zusammenfassung besonders günstiger Erfassungsmöglichkeiten, ökologischer und
ethologischer Besonderheiten;
Hinweise auf Probleme, zu deren Lösung im Rahmen siedlungsökologischer Unter¬
suchungen beigetragen werden kann
(An dem Entwurf wirkten mit: K. Conrads, H. Oelke, K. Puchstein, G. Tiedemann.)
Ausschuß für Siedlungsdichte, Sammelanschrift: Dr. H. Oelke, D 3152 Gr. Ilsede,
Meerweg 18 c.
NACHRICHTEN
Am 6. 11. 68 wurde der Präsident des Deutschen Bundes für Vogelschutz und ehemalige
Leiter der Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, Direktor
Sebastian Pfeifer, 70 Jahre alt. Die Internationale Union für Angewandte Ornithologie,
die auf eine Gründung des Jubilars im Jahre 1954 zurückgeht, widmete ihm eine Fest¬
schrift (Angewandte Ornithologie, Band 3, Heft 2).
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