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testen folgen, (vergl. O. M. REIS in Handbuch der Ver¬
gleichenden Stratigraphie Deutschlands I Alluvium S. 234,
1931).
„Beide Beobachtungen lassen es unwahrscheinlich sein, daß
der W i n d in flachen Gewässern derart wirken könne,
daß er die Geschiebe in der Hauptrichtung von Westen im
Fluß nach der Ostseite mit solcher Gewalt antreibt und mit
solcher Kraft abwärts bewegt, daß dadurch die Ostseite des
Tales aufgeschürft und geteilt würde, wie es Dr. LEHR
in Pfälzisches Museum 1928 Heft 3/4 S. 91—93 annimmt.
Dieser Verfasser glaubt, daß die Arbeit, welche wir der
Ostablenkung durch Erdumdrehung als eindeutig grund¬
legenden und ausschlaggebenden Antrieb zuschreiben, allein
durch den Wind besorgt werden könne; ein solcher kann
außerdem nur ein übertragener abgeschwächter Antrieb
sein, während nach unserer Ansicht der dem starken Was¬
sergefälle innewohnende Antrieb doch eine ungleich wirk¬
same physikalische Kraft vorbehalten ist." (Der Schluß ist
Originaltext. D. Hersgeb.)
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