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wobei aber die Gleitrinne sehr schmal ist, soclaß die Säge¬
blätter nicht in der Rinne liegen. Soviel erkennbar, waren
die Ovarien wohl entwickelt. Sie enthielten etwa 15—20 Eier
von normalem Aussehen. Bei der sonst starken Betonung des
männlichen Sexualcharakters verwundert dies. Die männlichen
Organe unterscheiden sich nur sehr wenig von den normalen,
vielleicht daß man die Chitinisierung als heller bezeichnen
darf. Wenn ich bestimmte Reste des aufgekochten Tieres
einigermaßen richtig zu deuten vermag, dürften auch Hoden
vorhanden gewesen sein.
Das Bauchmark lag an der normalen Stelle. Auffallend ist
die dreieckige Gestalt des letzten Ganlienknotens. Die diesem
folgenden drei Ganglien sind deutlich kleiner als die folgen¬
den. Hier liegen nicht die drei letzten, sondern nur die zwei
letzten Knoten beieinander. Ich hatte das Glück noch fest¬
stellen zu können, daß der dreieckige Endganglion Nerven
in die weiblichen Genitalien entsendet, indes weniger, als ein
normales, soweit sich das mit Sicherheit überhaupt noch nach¬
weisen läßt. Ob die männlichen Sexualorgane auch innerviert
wurden, konnte ich nicht mehr feststellen, indes fanden sich
hier Muskeln und Tracheen. Auffallend sind Verwachsungen
der die Ganglien verbindenden Bauchmarkstränge. Zwischen
dem letzten und vorletzten Ganglion ist die Verwachsung
vollständig, sonst nur teilweise. Der männliche Geschlechts-
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