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L. Adamovic.
Veronica triphyllos Plantago arenaria Artemisia scoparia
Artemisia campestris Anthemis ruthenica Centaurea orientalis u. v. a.
In eine dritte Kategorie möchte ich wieder jene Pflanzen einreihen, welche weder Sandbewohner noch sandliebend sind, trotzdem aber am Sande gregar aufzutreten pflegen. Als solche betrachte ich beispielsweise:
Nigella arvensis
Danach haben wir auf Sandsteppen drei verschiedene Stufen von Sandbewohnern zu unterscheiden:
1. Psammophyten oder sandstete Arten, welche also immer und nur auf Sandboden auftreten.
2. psammophile oder sandliebende Arten, welche mit Vorliebe auf Sandboden auftreten, und schließlich
3. indifferente Arten, welche auch auf anderen Bodenarten gleich gut wie auf Sand aufkommen können.
Es lassen sich unter diesen letztbenannten Pflanzen allerdings verschiedene Abstufungen bezüglich des Iläuflgkeitsgrads ihres Auftretens auf Sand unterscheiden. Die wichtigsten derjenigen indifferenten Arten, die am häufigsten und geselligsten am Sand auftreten, wurden bereits oben aufgezählt. Von einer weiteren Gliederung dieser Pflanzen wird hier Abstand genömmen, da dies aus den Schilderungen der Formationen ersichtlich sein wird.
7. Schilderung der Formationen der serbischen Sandsteppen.
1. Formation der Flugsanddünen.
Die Flugsanddünen sind durchaus lose Sandmassen, welche keine bestimmte Form und Grenze besitzen, sondern können von jedem stärkeren Wind entweder verkleinert, ja sogar gänzlich abgetragen werden, oder
Triticum villosum Bromus squarrosus B. tectorum) 1 Cynodon Dactylon Stipa capillata Cytisus austriacus Astragalus Onobrychis Cerastium semidecandrum Erysimum angustifolium E. canescens Linum corymbulosum
Daucus setulosus Anchusa officinalis Echinospermum Lappula Stachys recta Achillea nobilis A. coarctata Xeranthemum annuum X. cylindraceum Centaurea maculosa Carduus nutans Chondrilla juncea.
1) Eine besondere Formation bilden die einjährigen Gräser nie auf Sandsteppen in Serbien, wohl aber in Hügelsteppen mit Lehm- oder Thonboden.

