Einleitung.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem an die ein­zige noch lebende Gattung Equisetum sich anschliessenden Kreis der Calainarien unter den Steinkohlenpflanzen. Sie ist die Frucht mehrjährigen Studiums und verfolgt den Zweck, Beiträge zur Kenntniss dieser sehr merkwürdigen Pflanzen zu liefern, soweit sich das Material hierzu in den deutschen und wenigen andern Steinkohlengebieten darbot und dem Verfasser zugänglich war.

Das Interesse, welches dieser Pflanzenkreis neuerlich allge­meiner auf sich gezogen, wird nicht zum geringsten Theile von den schönen Fructificationen bedingt, welche allmälig von ihnen bekannt geworden sind und welchen sich der mehr und mehr auf­geklärte elementare Bau des Stammes anreiht. In der That sind dies diejenigen zwei Punkte von hervorragender Wichtigkeit, welche uns vor Allen Einsicht in die Stellung dieser wie anderer Pflan­zen verschaffen: es ist die eigentliche botanische Seite der For­schung, welcher hiermit genügt wird. Sie wendet sich vorzugs­weise der Kenntniss der Gattungen zu, die ja durch die feineren, wichtigeren Organe gebildet werden und erst das Zusammentreten der grössern Kreise, der Familien, Ordnungen u. s. w. ermöglichen. Es ist erfreulich zu sehen, dass in neuerer Zeit eine Anzahl vor­trefflicher Forscher, vorzugsweise hierzu berufen, weil sie Botaniker