8. Calamites und Calamitina.

Seit Suckow seine Gattung Calamites aufstellte, Brongniart und andere Autoren eine Reihe von Arten derselben unterschieden, hat sich der Begriff der echten Calamiten an doch im Ganzen wenigen Typen herausgebildet, welche, wie C. cannaeformts, Sückowi, gigas etc., an ihren Steinkernen eine sehr regelmässige Längs- furchung und Rippung ausser der constauten scharfen Quergliede­rung zeigen. In diesen und ähnlichen Stämmen haben also die Gefässbündel, welche die Furchung hervorrufen, einen sehr regel­mässigen Verlauf. Aber nicht alle Stämme, die man zu den Cala­miten zählt, besitzen den gleichen Grad von Bestimmtheit dieser

Eigenschaft. Schon ein Kreis von Formen, welchen man um C.

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varians als Typus gruppiren kann, zeigt meistens in den gedräng­ten, rissigen, oft bündelig zu mehrern zusammentretenden Rippen ausser manchen andern Eigenthiimlichkeiten Abweichungen. Nicht mehr in den Kreis der Calamiten aber kann man solche Stämme zählen, die in ihren Dimensionen zwar ihnen noch gleichkommen (wie 7.. B. das Stück Taf. II Fig. 1), aber ganz unregelmässige und unbestimmte Längsstreifen statt Rippen und Furchen besitzen, so lange man nämlich unter Calamiten nichts Anderes versteht als orössere, durch ihre Furchuno; charakterisirto Stammstücke.

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Es ist unvermeidlich, nachdem wir den Gattungsbegriffen unter den Calamarien, und zwar in ihren Fructificationsorganen, nachgegangen sind, dass wir diese Frage auch an die sterilen Pflanzentheile dieser Familie richten, ganz besonders wenigstens