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9. Equisetum und Equisetites.

Man hat die Steinkohlencalamarien sehr früh schon mit Schach­telhalmen, Equisetum, verglichen; aber abgesehen von diesen Vergleichen, die man auch bei jeder andern Calamariengattung anstellte, hat man nur selten gradezu den Namen Equisetum verwendet und jenes Equisetum infundibuliforme Bronn (nicht Brongn., s. oben S. 72), 1828 aufgestellt, ist eins der ältesten Bei­spiele und noch heute nicht völlig aufgeklärt. Andere, die man vielleicht mit mehr Recht hätte Equisetum nennen können, unter­schied man davon als Equisetites; so that es schon Sternberg mit der Bronn'schen Art und reihte manche andere hier ein, darunter 1833 den später eine Zeitlang fast vergessenen Equisetites mirabilis. Es war wohl ein besonderer Takt Sternberg's, der ihn hierbei leitete, denn auffallend ist es, dass bis vor Kurzem aus den älteren Schichten noch Nichts bekannt geworden ist, was einer Equisetum-Aehre hinreichend sicher zur Seite hätte gestellt wer­den können, und diese allein könnte die Gegenwart der Gattung Equisetum in der Steinkohlenformation beweisen. Kaum lässt sich hierfür etwas nennen, da Göppert's viel citirte Aphyllostachys Jugleriana nach Erhaltung und Fundort zweifelhaft und unsicher ist. Zwar glaubte O. Feistmantel einmal in der grossen Aehre,

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