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Wenn ich in kurzen Zügen das Vorstehende zusammenfassen soll, so möchte ich das Folgende als sein Hauptergebniss be­zeichnen.

Der Kreis der Calamarien oder Equisetineen ist in der Steinkohlenperiode ein sehr reich entwickelter gewesen, so dass man gegenwärtig an Gattungen wohl mindestens zehn aufführen kann. Unsere Unterscheidungen als richtig vorausgesetzt, sind es die nachstehenden.

A. Nach den Fruchtähren:

Stachannularia mit quirlförmig gestellten langen Aehren, deren Deckblättchen getrennt sind und deren fertile Blattkreise, zwischen die sterilen gestellt, aus Säulchen als Träger von wahrscheinlich 2 Sporangien bestehen, welche öfters durch Umbildung der obern Hälfte des Sporangialblattes zu rosendornförmigen Trägern mit nur einem freien Sporangium sich entwickeln. Die Aehrenaxe ist hohl.

Calamostachys mit rispenförmig gestellten kürzeren Aehren und wohl meist getrennten liracteen, zwischen ihnen die fertilen Kreise, meist aus 6 säulenförmigen Trägern mit je 4 Sporangien bestehend, letztere einer scheibenförmigen Erweiterung (Schild- chen, reeeptaculum) des Trägers eingefügt. Aehrenaxe solid.

Macrostavhya mit endständig an den Zweigen befestigten grossen Aehren, deren Deckblätter glockenförmig zusammen- neigen, scheinbar scheidenförmig in Nähten verwachsen, jedoch in Wirklichkeit (wenigstens bei älteren Exemplaren) getrennt sind; nur säulenförmige Träger, wie bei Calamostachys gestellt, aber in grösserer Zahl nachgewiesen.