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selben bilden; Blumenblätter unter sich gleich, von derselben Zahl wie die Kelchabiheilungen, mit der Staubgefäfsröhre verbunden, in der Knospe gedreht; Staubgefäfse in unbestimmter Anzahl, zuweilen von der Zahl der Blumenblätter; Staubfäden in eine Röhre vereinigt; Staubbeutel ein- fiichrig; Griffel mit der Zalü der Carpelle übereinstimmend; Frucht sitzend, kapsei- oder bee- renarlig; Blätter abwechselnd, gewöhnlich mit Afterblättern versehen; Haare häufig sternförmig.
Hiervon unterscheiden sich die Tiliaceae durch gesonderte Staubfäden und zweifächrige, nach innen geöffnete Antheren. Die Büttneriaceae, ebenfalls durch zweifächrige Antheren von den Mal- vaeeen unterschieden, nähern sich der letztgenannten Ordnung vermöge ihrer verwachsenen Staubfäden etwas mehr als die Tiliaceen. Noch mehr Uebereinslimmung mit den Malvaceen, als es bei den Tiliaceen und Büttneriaceen der Fall ist, zeigen die Sterculiaceae im Endlicherschen Sinne; diese aus den Bombaceen, Helictereen und Sterculieen zusammengesetzte Ordnung läfst sich besser durch Kennzeichen der einzelnen Gruppen von den Malvaceen unterscheiden, als durch einen durchgreifenden Charakter der ganzen Ordnung davon trennen. Die Bombaceen haben einen ungleich getheilten Kelch, aufserdem unterscheiden sich die hierzu gehörenden Gat
tungen mit einfachen Blättern durch die an der Basis in 5 Bündel geordneten Staubfäden, die übrigen Gattungen durch zusammengesetzte Blätter. Die Helictereen unterscheiden sich durch unregelmäfsigen Kelch und Blumenkrone, werden aber auch aufserdem mit nur sehr wenigen Ausnahmen an dem gestielten Ovarium erkannt. Die Sterculieen sind durch Verkümmerung eingeschlechtig, die Blumenkrone fehlt, und die Staubfadenröhre ist mit dem Fruchtlräger verwachsen.
F. Kl.
Die Samen dieser Pflanze stammen aus ISeu- Holland, und wurden dem botanischen Garten von England aus mitgelheilt. Die Pflanze blühet gewöhnlich im März und April, wohl auch einen Monat früher, je nachdem sie wärmer oder kälter gehalten wird. Während des Sommers wird sie gleich den übrigen neuholländischen Gewächsen in's Freie gestellt. In Erikenerde oder einer anderen lockeren, leichten, doch nahrhaften Erdart wächst sie sehr üppig, und läfst sich durch Stecklinge leicht vermehren. F. 0.
Erklärung der Tafel 8. a eine vom Kelch gesonderte Blume, 5mal vergr.; b der Kelch, der Länge nach künstlich aufgeschlitzt, mit dem Pistill und den 5 drüsenartigen Schuppen, 5mal vergr.; c der Fruchtknoten, der Länge nach\lurchschnitten. mit den beiden Griffeln, 12mal vergr.
9.
ACANTHOSTACHYS*) STROBH.ACEA «f.
Zapfcub 1 ütIiige Stachelähre.
"exandria. Monogynia L.
Bromeliaceac Lindley.
Acaxtiiostaciiys N. Perigonii superioris sexpavtiti laciniac exleriores calycinae, compresso-trigonae, poslicae complicatae, carinatae, antica dorso convexa; in- teriores petaloideae, exterioribus longiores, snpra basin nudae, squamosae aut bicristatae, demum spiraliter-contortae. Stamina 6, exteriora epigyna, interiora epipetala; filamenta linearia; antherae erectae, lineares, biloculares,
*) Der Gauungsname ist aus den Wörtern u,a.v»a der Stachel und ara X -uj die Aehre zusammengesetzt.

