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intus longitudinaliter dehiscentes; pollinis granula ovalia. Ovarium inferum, Iriloculare, compresso-trigonum, loculis biovulatis. Ovula elliptica, apice tu- berculata, e placentis geminis, divaricatis, cruciformibus, ex apice anguli.centralis loculoruni liori/ontalia, anatropa. Stylus filiformis. Stigma infundibuli- formi-trilobum. minutissimc fimbriatum. Bacca arida, perigonii laciniis coronata, compresso-triquetra, trilocularis, apice convexo-rinflata. Semina in loculis bina, ex apice loculoruni pendula, ovoidea, compressa; testa mcmbranacca, atra. Herbae brasilienses; foliis radicalibus coriaceis, carinatis, spinoso-dentatis;
scapis simplicibus aut ramosis; floribus dense-spicatis, singulis spatbaceo-bracteatis.
A. strobilacea. Foliis radicalibus 5, longissimis, leviter incurvis, angustis, crassis, pungentibus, canaliculatis, margine dentato-spinosis, subtus convexis, albido- leproso-furfuraceis, basi vaginatis, squamis brevibus foliiformibus vestifis; scapo simplici, longo, furfuraceo-leproso, leviters triato, infra spicain brevem spatbis duabus, longis. foliaceis vestito; bracteis unilloris, carnoso-coriaceis, ovatis, acuminatis, recurvis, igneis, ad basin flavidis, margine dentato-spinosis; pe- riantbii laciniis exterioribus glumaceis, flavidis, interioi'ibus petaloideis, pal- lide-sulpbureis.
Hobenbergia strobilacea Scbultes f. in Martius Flor. Brasil, incd., Börner et Scbultes Syst, veget. v. 7. b. p. 1252. n. 3.
Stamm walzenförmig, an der Basis verdickt, von 2—3 Zoll Länge, durch die an der Basis sich scheidenartig dicht umschliefsenden Blatter gebildet. Blätter dick, fleischig-lederartig, linien- förmig, lang-zugespitzt, stechend, auswärts-gebo- gen, unterhalb convex, leicht gestreift, mit sehr kleinen weifsen kleiartigen Schorfen bekleidet, oberhalb ausgehöhlt, glatt, dunkelgrün, glänzend, am Rande, unterwärts mit gerade abstehenden, oberwärts mit hakenförmigen Stacheln besetzt; die untersten 5 Blätter die kürzesten, 1 — 3 Zoll lang, lanzettförmig; die 4 — 5 oberen 7 Zoll bis 2 Fufs lang. Der Schaft walzenförmig, von der Dicke einer Rabenfeder, ist einen Fufs lang, leicht gestreift und, wie alle übrigen Theile der Pflanze, • die obere Fläche der Blätter und der Bracteen i und die inneren Blülhenhülltheile ausgenommen, i- mit sehr kleinen, weifsen, am Rande gefranzten Schorfen dicht bekleidet Aehre zapfenformig, 1 j—2 Zoll lang, an der Basis von mehreren blatl- m> artigen Scheiden umfchlossen, deren beide unter- sten, 8—18 Zoll lang, mit den übrigen Blättern jsfc*) übereinstimmen und herunterhangen. Die Brac
teen sind einblüthig, steif-lederartig, eiförmig-zu- gespilzt, sparrig-zurückgebogen, äufserlich convex, inwendig ausgehöhlt, am Rande stachlich-gezähnt, 8 Linien lang, feuerroth. Die Blüthen sitzend, oberständig, bleibend, von der Länge der Bracteen; äufsere 3 Blüthenhülltheile spelzartig, stachelspitzig, etwas kürzer als die inneren, reingelb, fast pergamentartig, die beiden seillichen zusammengelegt, auf dem Rücken gekielt und kleiartig-gefranzt, der vordere Theil convex; die inneren drei Blüthenhülltheile zungenförmig, geöffnet, stumpf, blafs - schwefelgelb, unterhalb der Milte auf der innern Fläche mit zwei kammartigen Fortsätzen versehen, nach dem Blühen gedreht. Staubgefäfse G, kürzer als die innern Blü- llicnhülllheile; die drei äufscren frei, den äufse- ren Blülhcnhiilllheilcn gegenüber, und mit den inneren Blüthenhülltheilen gemeinschaftlich auf einem den Fruchtknoten krönenden Ring inserirt, die drei inneren sind bis zur Hälfte ihrer Länge mit den inneren Blüthenhülltheilen verwachsen; Staubfäden etwas brcitgedrückt, glatt, kahl und weifs; Staubbeutel zweifächrig, länglich-linienför-
