dripartito. patente, deinde recurvo. Stamina 4, corollae fauci aut medio co- rollae tubo inserta, exserta aut inclusa; filamcnta brevia; antherae subovatae aut lineares, erectae. Ovarium inferum, bilocnlare. Ovula in placentis septo utrinque adnatis plurima, horizontalia aut pendula, anatropa. Stylus brevis; sligma profunde-bifidum, lobis incrassatis, puberulis, exsertis, saepissime re- curvis. Bacca calycis limbo coronala, oblonga, bilocularis. Semina plurima minutissima.

Suffrutices peruani aut mexicani, tri-quadripetales; foliis oppositis aut ver- ticillatis, obovatis aut oblongis, acutis; stipulis utrinque solitariis, parvis, acutis, deciduis; pedunculis axillaribus, racemosis; pedicellis brevibus, unilateralibus, co- rollis e flavido rubentibus.

II. mexicana. Ramulis teretibus, subglabris, petiolisque purpurascentibus; foliis oppositis, obovatis, acutis, basi attenuato-cuneatis, subglabris, pcndulis; pe­dunculis axillaribus, solitariis, 3 8 floris; corollis flavido-rubentibus, limbo

>accis coccineis.

recurvo; genitalibus candidis; bc

Ein 24 Fufs hoher, gerader, aufrechter Halb­strauch mit walzenförmigem Stamm und aufstei­genden, gegenüberstehenden, mehr oder weniger rothgefärbten, fast kahlen Zweigen. Die Biälter stehen gegenüber, sind saftig-häutig, deutlich ge­stielt, hangend, länglich, verkehrt-eiförmig, zuge­spitzt, an der Basis keilförmig-verdünnt, fieder­nervig, hellgrün, kahl, auf der obern Fläche et­was glänzend, auf der unteren Fläche sehr blafs- grün, mit hervorstehenden, etwas weichbehaarlen, häufig gerötheten Rippen versehen, 13^ Zoll lang, 8 Linien ii Zoll breit. Die Blattstiele sind ebenfalls etwas gerölhet, halbrund, oben flach, unten convex, kaum merklich fein behaart, 212 Linien lang. Die Afterblättchen, welche einzeln den Raum zwischen dem Anlieftungspunkte der gegenständigen Blätter einnehmen, fallen später ab, sind verhältnifsmäfsig kurz und breit, äufser- lich behaart, aufrecht, dicht anliegend und zuge­spitzt. Die einfachen Blüthenlrauben, welche ein­zeln in den Blaltwinkeln stehen, sind 35 Li­nien lang, etwas geröthet, fast kahl, wagerecht abstehend, an der Spitze 4 8 blüthig; die ein­zelnen Blüthen mit linienlane;en Stielchen ver­sehen. Die Kelche eng-röhrenförmig, gras-grün, eine Linie lang, unterständig, mit dem Frucht­knoten verwachsen und mit einem kurzen freien, 4

zähnigen, gerötheten Saume gekrönt; Kelchzähne spitz, wenig behaart. Die Blumenkrone ist rad- förmig, vierspaltig, gelblich, nach der Mitte zu et­was geröthet; die Röhre eine Linie lang, im Schlünde kahl; die Einschnitte ebenfalls kahl, li- nienförmig, stumpf, 2 Linien lang, abstehend, spä­ter zurückgebogen, mit zurückgerollten Rändern. Die 4 Staubgefäfse sind am Schlünde der Blu­menröhre inserirt, und wechseln mit den Ein­schnitten ab; die Staubfäden sind £ Linie lang, auf­recht, die Staubbeutel weifs, linienförmig, zwei- fächrig, aufrecht-abstehend, 1~ Linie lang, längs­weise nach innen aufspringend. Der Griffel faden­förmig, 2 Linien lang; die Narbe bis zur Basis getheilt, etwas verdickt, fein weich-behaart, blen­dend weifs, 1 Linie lang, die Lappen etwas zurück­gebogen. Der Fruchtknoten zweifächrig; die Scheidewand auf beiden Flächen mit den Placen- ten bekleidet, woran die analropen Eichen in be­deutender Anzahl ohne Ordnung festhangen. Die Beere fleischig, kugelig-eiförmig, hochroth, mit dem vierzähnigen Kelchsaum gekrönt, vielsamig.

Verwandtschaften der Species: Higgin- sia verticillata Persoon hat zu dreien stehende, lanzettförmige Blätter, hochrolheBlüthen und weifs- rothe Beeren. H. anguslifolia Bärtig, lange, schmale Blätter. H. latifolia Bartig. hat Blätter, deren Ader-

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