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e Verein der istungen, die = rden. Möge ;h auf seiner C. S.
nicht » n ,dern stets »" i adressiere"-
Illustrierte Wochenschrift für Tier= und Pflanzenfreunde
für Sammler und Liebhaber aller naturwissenschaftlichen Zweige.
Organ des Verbandes der Aquarien- und Terrarien - Freunde und vieler anderen Vereine.
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\ Sonntag, den 4. Februar 1900. j 2. Jahrgang, lieber das Samaritertum in der Vogelwelt.
No. 5 .
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M n allen Vogelbüchern und -zciLuiigci ■y wird der Kardinal (Coccothrauste. jj virginianus) als Nesträuber, Eier ^1 dieb und Störenfried geschildert, 1 daher trug ich diesem Schelmencharakter Rechnung und hielt ihn nur mit gleich grossen Vögeln zusammen. Ich lernte in ihm einen ebenso sch"
Der rote Kardinal. Von E. v. Schweizerbarth.
Zeitungen teil eines modernen Strebers
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wie liebenswürdigen Vogel kennen, der
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«dinal; wahrhaft höflich die schüchternen Kle- b ' g am Bad ehaus,
-----.ncii rvieinen einnässend, die
ihn sofort umlagerten, wenn er sein Bad nahm. Zur Schlafzeit lieh er willig seinen starken Schutz und seine grössere Federnwärme den Schwachen und Kleinen, die sich an ihn schmiegten. Kurz, er war eine durch und durch liebenswürdige Natur, grob gegen Grobe und Starke, hülfreich den Schwachen: das Gegen-
So schon
hochgeschätzt von allen, welche die Ehre hatten, ihn zu kennen, stieg meine Hochachtung um unendliche Grade, als ein Ungefähr mir ein Nest voll junger Distelfinken brachte, die der Sturm vom Baum geworfen hatte.
Ich wollte meinen Kanärienhennen die armen Verlassenen unterschieben, stiess aber auf Widerstand, sowie ich mehr als ein Junges aufdrang. Zwei blieben übrig, die steckte ich samt dem Nest in ein Harzer Bauerchen, das vorne offen war und äzte selber.
Wie gross war aber mein Erstaunen und meine Freude, als ich entdeckte, dass mein schöner Roter mich ersetzte und sich der Jungen annahm. Einen besseren, selbstloseren, eifrigeren W T aisen- vater kann man nicht leicht finden. Anfangs duckten sich die Distelwaislein beim Nahen des grossen Vogels, aber bald erkannten sie seine gute Absicht, und die feinen Körnchen und Würm- chen, kurz, der Speisezettel für ewig hungrige Vogelmagen weckte ihr Vertrauen und bald sperrten sie bei seinem Nahen ihre Schnäbelchen schon von weitem auf und mit liebevollen Lauten stopfte der stattliche Herr den Finklein
