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gewöhnlich 20 Stunden, oft auch dauernd unter Wasser steht. Salicornia, bei Fluten nur kurze Zeit benetzt, steht hier noch ziemlich locker, etwas dichter Suaeda. Eine mehr geschlossene Vegetation bilden Gräser, wie Westum maritima, Agrostis alba. In deren geschlossenen Rasen findet man Armerien u. a. Ge­wächse eingestreut.

Innerhalb des Inselkranzes bilden sich auch Dünen, unter anderen Verhältnissen. Auf den Wiesen entstehen Sandhaufen, die von Agrostis überwachsen werden. Diese kleinen Dünen bilden den Kern der Dünen auf der Wattseite, vielleicht auch den Grund der Außendünen. Nach Agrostis kommt Festuca rubra, die wie die erstere gegen Salzwasser abgehärtet ist, nur nicht so tief in den feuchten Untergrund hinabgeht. Weiter im Innern sind die Dünenhaufen 1 bis 2 m hoch und noch höher, zwischen ihnen finden sich stets kleine Wasseradern.

Viele von den Küstengewächsen verlangen lockeren Stand, am ausgesprochensten Cakile, so auch mehr oder minder die Gewächse auf den Außendünen. Die Gräser bilden meist Rasen, z. B. Ammophüa, Phleum arenarium, Weingärtneria u. a. Zwischen ihnen stehen Viola-Arten, wie V. tricolor, V. canina.

Den größten Reiz der Inseln bieten die Dünen täler. Hier trifft man eine Mischung der verschiedensten Gewächse an. Niedriges Gebüsch von Salix repens gewährt Schutz für eine Reihe von Waldpflanzen, wie Pirol'a- Arten, Orchideen, auch Monotropa. Damit gemischt sind einzelne Halophyten, wie Erijthraea, die nicht viel Salz bedürfen, ferner Sumpf­gewächse, wie Pamassia, Epipactis palustris, Moose, wie Antitrichia, die sonst nur am Grunde von Baumstämmen vor­kommen. Für diese Waldpflanzen ist feuchter Untergrund vor­handen. Sie wachsen meist auch an den Nordhängen der Dünen, wo der Feuchtigkeitsgehalt der Luft beständig ist. Ein Teil dieser Dünentalgewächse findet sich an der sandigen Geestküste im Amte Ritzebüttel, z. B. Enjthrara. Auch eine Anzahl von Kalk pflanzen kommen vor, die ihre Nahrung aus der großen Menge von zerriebenen und verwitternden Muschelschalen ziehen, z. B. Anthyllis, Epipactü latifolia, Ophioglossum und ganze Reihen von Orchideen, wie auch Rosa pimpinellifolia. Man geht wohl nicht fehl, wenn man viele dieser Pflanzen als Relikte aus einer Zeit ansieht, in der unsere Küsten Waldbedeckung trugen.

Manche unserer Küstenpflanzen sind mehr westlichen Ursprungs, wie die ziemlich seltene Convolvulus soldanella. Eine Zierde