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Berlin (Korresp. Mitgl. d. Irm.) dessen neueste Abhandlungen:
a) Über monströse Orchideenblüten.
b) Über Beginn der Blütenfüllung von Viola altaica und über eine Variation an Gloxinia speciosa.
c) Über einige botanische Merkwürdigkeiten von der Pfaueninsel bei Potsdam.
d) Nekrolog von Prof. Dr. Munter.
e) Nekrolog von Prof. Dr. Johannes Roeper.
22. Von Herrn Gymnasiallehrer Geisen- heyner in Kreuznach a. d. Nahe: Vier ältere Hefte desNaturhistorischen Vereins für Rheinland und Westfalen in Bonn.
Allen freundlichen Geschenkgebern unsern herzlichsten Dank!!
2.
Litteraiischer Tauschverkehr.
Es sind weiter mit uns in Tauschverbindung getreten (vgl. Jahrg. V, 1885, p. 7;i.):
151. K. K. Naturhistorisches llofmuseum in Wien.
152. Verein für Erdkunde in Stettin.
153. Naturwissenschaftlicher Verein in Magdeburg.
154. Notarisia, Commentarium phycologicum. Vonezia, Italia.
Flora von Rudolstadt und Saatfeld.
Von F. Meurer, Rudolstadt. (Fortsetzung.) Vorbemerkung. Erklärung der Abkürzungen.
Dt. bezeichnet Herrn Hofapotheker C.
Dutft Rudolstadt.
Drr. „ „ Sanitätsrat Dr.
Dürr Lehesten.
Hk. „ „ Professor Hauss
knecht Weimar.
Rr. „ „ Realschuldirektor
Hofrat Dr. Richter Saalfeld.
Sk. „ „ Dr. phil. Schmie-
deknecht Gum- penla.
Wl. „ „ Mädchenlehrer
Wiefel Leutenberg Mr. „ den Verfasser.
Fl. Tb. „ Flora Thüringens von Schönheit.
Schönh. Nachtr. = Schönheit* Nachträge v.
1864.(Nicht zu verwechseln mit den. dem Schönheit!.
Taschenbuch angefügten Nachträgen. Die Blütezeit der Pflanzen ist durch die Zahl der Monate angegeben, also: 3, 4, 5 etc. = März, April, Mai etc. 0 bedeutet 1jährige Pflanze, O „ 2 „ 2J. „ ausdauernde „ |p „ Halbstrauch. "£> „ Baum- oder strauchartiges Gewächs.
Im Übrigen wurden nur solche Abkürzungen angewendet, welche zu keiner Verwechselung Veranlassung geben können und an sich schon verständlich sind.
Phanerogamen.
I. Hauptabteilung.
Angiospermen, (liedecktsamige.)
1. Klasse.
Dicotylen. (Ringfaserige phanerogamische Gefässpflanzen.)
I. Unterklasse.
Thalamirloren. (Fruchtbodenblütige.)
I. Ranlinculaceen Juss.
(Ilahncnfussgcwächse.) 1. Clematis. L. Waldrebe.
1) Cl. vitalba L. Juni, Juli. L>. In Gebüsch, Hecken, an Abhängen.
II. Einzeln am Strassenrandc zwischen Leutenberg u. Hockerode. (Wl.)
III. lim Rudolst. an vielen Orten auf Zechstein u. Muschelkalk, so unterm Ilain, am Zeigerheimer Berg bei Schala, Eichfeld (Mr.), zwischen Zeigerheim u. dem Kesselberg (Sk. Mr.). Am Kulm u. am Bohlen bei Saalfeld (Rr. Mr.). Häufig i. Tauschwitzer u. Fischers- dorier Weinbergen, seltener bei Könitz und Bacha (Wl.). Feh Ii bei Stadt-Ilm (Sk.).
Cl. rocta L. Bei Rudolst. hie u. da angepflanzt, z. B. neben dem Röhrenweg u. a. 0.
2. Thalictrum Toum. Wiesenraute.
2) Th. aquilegifolinm F. Mai, Juni. 2|.. In Schluchten,an Gebirgsbächen,zwischen Gebüsch.
I. Bei Weitisbcrga, Lehesten, an mehreren Stellen nicht selten z. B. im Glockcubach bis zur Weitis- bergaer Mühle, bei der alten Mühle ii. im Bährenbachsgrund bis herab nach Falkcnsteiu(l)rr.). Am Bocksberg unterhalb des Schieferbruchs „Selig" bei Markgölitz (Rr.). Bei Katzhütte (Seminarist Krause).
