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Bube, würde wohl wenig Anklang finden, ganz abgesehen davon, daß iH . nu '"t so leicht ist, eine Pflanze für diesen Zweck einwandfrei zu konser- Vlcren - I n anderen Fällen ist eine derartige Darstellung aber nicht nur an- '. ri ""ht, sondern in. K. sogar dringend zu wünschen, um notwendige bosnische Kenntnisse zu vermitteln.
Gibt es denn notwendige botanische Kenntnisse ? Ich möchte die «ige bejahen. Die Zahl der Todesfälle, die bei uns auf Schlangenbiß zurück- uiiren ist, ist verschwindend gering im Vergleiche zu den Krkrankungen ""t tödlichem Ausgange, die durch pflanzliche Gifte hervorgerufen werden; ^ la K es sich um den Genuß von Giftpflanzen — ich nenne Tollkirsche,' 5j '' ( nn I>fel, Schierling —, oder aber von giftigen Pilzen handeln. Gute Erstellungen der Giftpflanzen und der giftigen Pilze im Vergleich zu den oaren sind zwar nicht allzu leicht zu schaffen, aber trotzdem sollten 8,e nicht fehlen.
Andere botanische Kenntnisse sind nicht gerade notwendig, aber |.!"recht wünschenswert. Ich für meine Person möchte es wenigstens
r ein Erfordernis der Allgemeinbildung halten, die wichtigsten Bäume Unseres deutschen Waldes und vielleicht auch noch unsere Getreidearten,
°Kgen, Weizen, Gerste und Hafer, zu kennen. Ob diese meine Anschauung . hinein geteilt wird, vermag ich nicht zu sagen; in der Theorie vielleicht, ,n der Praxis wohl nicht!
Sollte man es z. B. für möglich halten, daß auf unseren höheren Lehranstalten auf diese Kenntnisse durchaus kein Gewicht gelegt wird. Gewiß, '_ Pr Schüler muß genau wissen, daß nach Linne die Pflanzen in 21 Klassen ^geteilt werden; wenn er gefragt wird, geht es wie gerasselt: 1. Klasse f'onandria, 1 Staubgefäß; 2. Klasse Diandria, 2 Staubgefäße usw.; er , ann auch eine leidliche — nach Diktat auswendig gelernte! — Beschreitung (Jj osor 0( j er j ener durchgenommenen Pflanze geben; er weiß endlich a,lRn einiges — wenigstens heutzutage — von Kolonialbotanik, kann z. B. Renau Kaffee, Tee, Kakao in der richtigen Linneschen Klasse unterbrin- "'"t unsere Bäume, unsere Getreide kenn! er nicht. Sollte der Lehrer gelbst nicht imstande sein, sie zu unterscheiden? — Oder hält er diese Kenntnis für selbstverständlich ? — Warum prüft er dann nicht, ob sie vorhanden? —
ich habe in der Absicht, mir einen Oberblick über die naturwissenschaftlichen Kenntnisse des Studenten zu verschaffen, während acht Semester meine Kommilitonen gefragt, wenn ich mit ihnen in der Natur ^''ilte und sich mir eine Gelegenheit dazu bot: Wie heißt jener Baum?
M ist das für ein Vogel ? u. a. — Auf diese Weise habe ich festgsetellt, SjWJ z. B. manchen (schätzungsweise 20%) die Buche unbekannt war; I a 'nbuche, Ulme, Ahorn und Espe kannten bei weitem nicht die Hälfte ' er Gefragten, der Unterschied zwischen Rottanne (föchte) und Weißtanne w »r nur etwa jedem Vierten geläufig. Mögen diese Zahlen auch nicht genau '«ein wirklichen Bilde entsprechen, eine annähernde Richtigkeit für die A %eineinheit kommt ihnen auf jeden Fall zu. Und das bei akademisch
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