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Gänseeies und grösser, lege sie in eine Bratröhre oder auf einen Rost über Kohlen, lasse sie kurze Zeit, bis sie weich sind, liegen, ziehe dann die Haut ab, hacke sie fein wie Bratwurstfleisch, mische diesen Brei mit /4 Theil feingeschnittener Zwiebeln und übergiesse das Ganze, mit gutem Speiseöl und feinem Weinessig. Eine Hauptsache, wie bei allen gut • S(!1 " sollenden Salaten ist, dass man das Oel zuerst mit der Masse mischt und zuletzt den Essig darüber giesst. Je länger dieser äusserst feine Salat vor dem Gebrauche fertig stehen bleiben kann, desto delicater wird er - Auch hier ist es gut eine Messerspitze voll fein pulverisirten türkischen Pfeffer beizumischen, oder in Ermangelung dessen weissen Pfeffer. Will man aber diesen köstlichen Salat noch pikanter haben, so nehme m an 1 bi s 2 grüne ausgewachsene Früchte von dem scharfen, langen türkischen Pfeffer, halte sie, während man sie dreht, über Kohlen, damit d'e feine Haut abgezogen werden kann, entferne den Samen und vermische sie fein gehackt mit dem Ganzen.
4. Methode. Gegen den Herbst, wenn wegen Mangel an Wärme die \ egetation nachlässt, nehme man den Rest der etwa Hühnereigrossen "Uchte ab, spalte sie in zwei gleiche Theile der Länge nach, jedoch so, d JSS sie auf einer Seite mit der Haut verbunden bleiben, lege sie in tlne Schüssel und bestreue sie ziemlich stark mit Salz. In diesem Zustande lasse man sie 24 Stunden stehen und lege sie dann einzeln auf einen Tisch, damit das Salzwasser gut ablaufe. Während der Zeit koche ma n in gutem Weinessig einige Lorbeerblätter, kleine Zwiebeln und en glisch Gewürz, lege zwischen die unterdessen entwässerten Eierfrüchte J e eine rohe Schalottenzwiebel, oder nach Belieben auch Knoblauch und Verbinde beide Theile mittelst eines Sellerieblattes, oder der früher schon Crvvi 'hnten Holzstifte. In dieser natürlichen Form lege man sie in einen
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leintopf oder in ein anderes glasirtes Gefäss und giesse kochenden jssig darüber. Mit einem Steingewicht beschwert und gut verschlossen halten sie sich bis ein Jahr lang und werden so gleich sauren Gurken verspeist.
Es giebt noch eine Anzahl Arten der Zubereitung, ich glaube aber ,Tn Interesse der Verbreitung dieser wirklich empfehlenswerthen Pflanze ZUr Geniige gesagt zu haben.
Solanum lycopersieum. Tomate. Liebesapfel. Paradiesapfel. Methode. Zu einer Sauce die mit Rind-, Kalb- und Hühnerfleisch genossen werden kann, nehme man je nach Bedarf 4 und n 'ehr schöne, rothe Früchte, koche sie in einem irdenen Gefässe mit wenig Wasser, besser aber Bouillon, kurze Zeit und rühre sie dann durch in feines Haarsieb oder Durchschlag. Diesem dünnllüssigen Brei gebe man eine weisse Einbrenne, die mit einigen feingeschnittenen weissen "wiebeln und ein wenig Zucker versehen ist, rühre alles auf dem Feuer 11111 etwas Butter '/ 4 Stunde lang durcheinander und gebe, um den Ge- Sc 'imack noch zu erhöhen, 1 bis 2 Löffel Sahne dazu. Hat man viele
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