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liehe Unterstützung, wie Herrn A. Geheeb iu Freiburg für eine Menge von Lebermoosdubletten aus seiner reichen Sammlung.
Die systematische Anordnung, wie die Nomenklatur ist noch nach der ,Synopsis Hepaticarum" 5 gegeben, abgesehen von wenigen Veränderungen, wie wir solche zum grössten Teil auch schon in Limprichts „Lebermoose Schlesiens" 6 antreffen. Hoffentlich wird mir das Festhalten an der genannten Synopsis nicht zum Vorwurfe gemacht, denn eigentlich gilt sie jetzt noch, obgleich nicht mehr lange, als Grundlage aller Hepaticologie.
Jungermanniaceae.
A. Foliosae.
1. Gymnomitrium Corda.
G. concinnatum Corda. Diöcisch. An Gneisfelsen neben dem Wege von der Zastlerhütte nach dem Rinkendobel (Zastlerthal) 25. IX. 98. Am Triberger Wasserfalle (Dr. Jack) 30. XII. 79.
2. Sarcoscyphus Corda.
2. S. Ehrhartii Corda. Diöcisch. In einer schönen Form an
der „Zastlerwand". Am Hohenkelch (Belchen) c. fruet. Ganz
schwarze Rasen am Herzogenhorn.
var. aquaticus Nees. (Nardia robusta Lindbg.) Scheint eine gute Art zu sein. Ich fand ihn an der „Zastlerwand" und am Seebuck (Feldberg) in dunkelroten Rasen, an letzterer Stelle auch fertil. In der breiten Rinne am Seebuck nach dem Feldsee in 10 cm langen, olivengrünen Rasen. An Steinen in einem Bächlein beim „Zweiseenblick" am Feldberge c. perianth. 23. X. 98.
3. S. sphacelatus (Gies) Nees. Diöcisch. Wurde von Herrn
Dr. Jack „Auf Quarzsandsteinfelsen am Ufer des Mummelsees" gesammelt und zwar die var. erythrorhizus Limp. 1.IX.64.
5 Synopsis Hepatioarum von Gottsohe, Lindenberg und Nees von Esen- beok. Hamburg 1844.
6 Kryptogamen-Flora von Sohlesien, herausgeg. von Prof. Dr. F. Cohn. Lebermoose bearbeitet von K. Gust. Limpricht im ersten Bande. Breslau 1876.
Gymno- 1. mitrieae.
