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Verzeichniss der angeführten Litteratur.

'95. Barrows, W. & Schwarz, E. The common crow of the United States. U.S. Dept. of

Agric,, Div. of Ornith. and Mamm. Bull. Nr. 6. '96. Loos, C. Kropf- und Mageninhalt von einigen in den Monaten Oktoher und November

1895 erlegten Scharrvögeln. Ornith. Monatsschr. 1618. '2044. Naumann, J. F. Naturgeschichte der Vögel Deutschlands. '96 u. ff.. Neue Ausgabe.

'98. Rörig, G. Magenuntersuchungen land- und forstwirthschaftlich wichtiger Vögel. Berichte des landwirtschaftlichen Instituts der Universität Königsberg i. Pr. I, 2134. . Untersuchungen über die Nahrung der Krähen. Ebendas. 35104. '99.. Magenuntersuchungen land- und forstwirthschaftlich wichtiger Vögel. Diese Arbeiten 185.

'96. Kzehak, E. Materialien zu einer Statistik über die Nützlichkeit oder Schädlichkeit ge­wisser Vogelarten. I. Untersuchungen von Uhugewöllen (Bubo ignavus, Th. Forst.). Ornith. Monatsschr. 1416.

'99. v. Thaisz, L. Kritische Bestimmung der Nützlichkeit oder Schädlichkeit der pflanzen­fressenden Vögel auf Grund des Kropfinhaltes. Aquila IV, 13368.

'99. Wurm. Anatomische und biologische Besonderheiten der Waldhühner. Ornith. Monats­schrift 15969, 196213.

I. Systematischer Theil.

Thurmfalke (Falco tinnunculus). Mir ist nur ein von Rörig ('99, 15, Nr. 160) mitgetheilter Fall bekannt, wo­nach sich in dem 10,0 g wiegenden Mageninhalte neben einer Maus noch Steinchen fanden. Diese sind zweifellos beim Zerfleischen und Kröpfen der Beute un­beabsichtigt mit aufgenommen worden. Im Uebrigen vergl. die folgenden Be­merkungen 1 ).

Baumfalke (Falco subbuteo). Der Magen eines Weibchens vom 22. Juni 1900 enthielt eine Drossel und 4 Steine bis zur Haselnussgrösse im Gewichte von 4 g.

Eulen.

Wenn der Magen, die Gewölle oder vielleicht auch der Koth von Raubvögeln Steine und Sand enthalten, so ist die absichtliche Aufnahme dieser Bestandtheile durch den Vogel sehr unwahrscheinlich. Vielmehr werden die erdigen Stoffe schon an der Körperoberfläche des Beutethieres gehangen haben, oder sie waren in dessen mitverzehrtem Magen enthalten, oder sind endlich, wenn das Kröpfen auf der Erde vorgenommen wurde, am Fleische kleben geblieben. Die erstere Annahme dürfte zutreffen, wo es sich um Kaninchen, Mäuse, Wühlratten, Maulwürfe, Maulwurfsgrillen und andere unterirdisch lebende Thiere handelt, da deren Pelz und Extremitäten meistens mit Erde und Sand besetzt sind, die der Raubvogel nicht ganz abschütteln oder abstreifen kann. Wenn andererseits ein kleiner Körnerfresser erbeutet wurde, so verschlingt der Räuber den Magen uneröffnet, dessen Steininhalt sich nach der Auflösung der Wände unvermindert dem Verdauungsbrei beimischt. So fand ich

') Seitdem erhielt ich noch zwei Stücke, von denen eins ausser einer Blindschleiche noch 7 erbsen- bis kirschkerngrosse Steine von 1 g Gewicht, das andere nur 11 solcher bei sich hatte, die 6 g wogen.