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von Vortheilen, mit welchen erst eine Treibeinrichtung ihren eigent­lichen Zweck erfüllt. Wir wollen dann später dieselben noch einzeln aufzählen und das Ganze näher beschreiben. Eine ebenso praktische Einrichtung ist ein ebenfalls von Cement (Beton) erstellter kleiner Gemüsekeller, welcher während des Sommers als Wasserbehälter be­nützt werden kann und alle Vorzüge in sich vereinigt, welche man an ein Ueberwinterungslokal für Obst und Gemüse sowohl, als auch an ein Wasser-Reservoir stellt. Die Vortheile sind folgende: Ein solcher Cementbehälter ist in 2 8 Tagen fertig erstellt resp. ge­gossen (während ein gemauerter Wochen in Anspruch nimmt), ist keinen Reparaturen unterworfen, (während die gemauerten immer ge­flickt werden müssen), sie rinnen nie aus, (was bei andern oft der Fall ist). Die Haltbarkeit oder Dauer ist eine unbegrenzte, während gemauerte allmälig zerfallen und vollends die von Holz erstellten gar nicht lange halten. Auch können Mäuse rc. bei letztern oft leicht ein- dringen, was bei erstern absolut nicht möglich ist. Ueberhaupt sind Cementbehälter in jeder Beziehung besser und halten auch im Winter wärmer, was man anfänglich nicht glauben will, aber doch Thatsache ist, denn die Erdwärme steigt durch die Cementmauecn leichter in die Höhe, während sie z. B. durch Holz, als einem schlechten Wärme­leiter, unterbrochen wird. Auch sind die Cementarbeiten auch für das Auge ansehnlicher und nehmen weniger Platz weg als gemauerte, was namentlich bei Gartenmauern und Treibeinfassungen sehr wichtig und beachtenswerth ist.

Was wir hier bei diesen beiden Gegenständen gesehen haben, ist bei hundert andern ganz ähnlich zu sehen, d. h. bei einigem Nach­denken herauszufinden. Nicht nur das, was das Auge überrascht und erfreut, ist gut und empfehlenswert^, sondern auch gar manches weniger Ansehnliche. Wenn wir in diesem Sinn und Geist die Aus­stellungen prüfen und studiren, so wird uns aber noch manches Andere klar werden. Sehen wir z. B. da, wie sich der Einzelne anstrmgt, um nicht vom Andern überflügelt zu werden, so erblicken wir in der ganzen Ausstellung einen auf's Aeußerste getriebenen Kampf um's Dasein, und zwar nicht nur zwischen den einzelnen Aus­stellern, sondern auch zwischen ganzen Völkarn und Ländern. Wenn die Menschen schon von jeher ihren Bedürfnissen gerecht zu werden suchten und sich bestrebten, alles zu verbessern und zu vervollkommnen, damit jedes Produkt, jeder Gegenstand seinem Zweck möglichst gut entspreche und den gegenwärtigen Anforderungen genüge; so sehen wir in neuerer Zeit sich Gesetze vollziehen, deren weittragende Be­deutung den Wenigsten recht klar ist, Naturgesetze, welche gewaltsam sich Geltung verschaffen und die jetzigen Verhältnisse, wenn auch lang­sam und allmälig, doch gleichwohl vollständig umgestalten werden.